Inhalt
In einer Jugendstrafanstalt beobachten wir das intime Arrangement einer Therapiesitzung. Die jungen Täter sitzen der Psychotherapeutin gegenüber und sprechen stockend über ihre Delikte und auch über ihre Wünsche und Vorstellungen. Die Therapie ist ein zäher Kampf. Die Therapeutin zieht alle Register ihres Fachs um ein Nachdenken, ein Einfühlen anzustoßen, damit zumindest eine kleine Perspektive, ein wenig Zukunft entstehen kann. Der Film zeigt unfassbar nah, wie der Alltag in den Werkstätten und den Zellen und auch die Therapie eines eben nicht garantiert: Die mögliche Rückkehr in ein geregeltes Leben. Ein leiser, aber wichtiger Film über eine weitgehend ignorierte soziale Unwucht.
Quelle: DOK.fest München 2026 / Jan Sebening
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