Doch das Böse gibt es nicht

Deutschland Tschechien Iran 2019/2020 Spielfilm

Inhalt

Heshmat, ein vorbildlicher Ehemann und Vater, bricht jeden Morgen sehr früh auf. Wohin fährt er? Pouya kann sich nicht vorstellen, einen anderen Menschen zu töten, trotzdem bekommt er den Befehl. Javad ahnt nicht, dass sein Heiratsantrag nicht die einzige Überraschung für seine Geliebte an ihrem Geburtstag bleiben wird. Bahram ist Arzt, darf aber nicht praktizieren. Als seine Nichte ihn besucht, beschließt er, ihr den Grund für sein Außenseiterdasein zu offenbaren.

Die vier Geschichten, aus denen "Es gibt kein Böses" besteht, sind Variationen über die Themen moralische Kraft und Todesstrafe. Sie fragen danach, bis zu welchem Grad individuelle Freiheit unter einem despotischen Regime und scheinbar unentrinnbaren Bedrohungen möglich ist. Mohammad Rasoulof verknüpft sie narrativ nur lose, dennoch sind sie auf unerschütterliche und tragische Art miteinander verbunden. Angesichts der organisierten Unterdrückung scheint es nur eine Wahl zu geben: zwischen Widerstand und Überleben. Trotzdem fordert uns jede der abrupt abbrechenden Geschichten auf, darüber nachzudenken, wie Männer und Frauen auch in solchen Situationen ihre Freiheit behaupten können.

Quelle: 70. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

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Credits

Alle Credits

Länge:
150 min
Format:
DCP 2K, 1:2,35
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 15.09.2020, 200580, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 28.02.2020, Berlin, IFF - Wettbewerb;
Kinostart (DE): 19.08.2021

Titel

  • Weiterer Titel There Is No Evil
  • Weiterer Titel (IR) Sheytan vojud nadarad
  • Weiterer Titel (DE) Es gibt kein Böses
  • Originaltitel (DE) Doch das Böse gibt es nicht

Fassungen

Original

Länge:
150 min
Format:
DCP 2K, 1:2,35
Bild/Ton:
Farbe, Dolby
Prüfung/Zensur:

FSK-Prüfung (DE): 15.09.2020, 200580, ab 12 Jahre / feiertagsfrei

Aufführung:

Uraufführung (DE): 28.02.2020, Berlin, IFF - Wettbewerb;
Kinostart (DE): 19.08.2021

Auszeichnungen

IFF Berlin 2020
  • Gilde Filmpreis
  • Preis der ökumenischen Jury
  • Goldener Bär, Bester Film