Kampfmai 1929

DDR 1929/1970 Kurz-Dokumentarfilm

Inhalt

Am 1. Mai 1929 kam es in Berlin zu gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und kommunistischen Demonstranten, die als Blutmai bekannt wurden. Zahlreiche Demonstranten sowie unbeteiligte Passanten kamen dabei ums Leben. Die kommunistische Filmkartell 'Weltfilm' GmbH dokumentierte die Ereignisse in dem Kurzfilm "1. Mai Weltfeiertag der Arbeiterklasse", der unter den Titel "Blutmai 1929" verliehen wurde. Weder sein Regisseur noch die Kameraleute sind bekannt. Die damals entstandenen Aufnahmen wurden kurz darauf auch in der sowjetischen Wochenschau "Sojuskino-Journal, Nr. 33/1929" mit neuen Zwischentiteln verwendet.

1970 erstellte das Staatliche Filmarchiv der DDR aus Teilen der beiden Filme die Kompilation "Kampfmai 1929" und schrieb die Montage Phil Jutzi zu. Filmhistoriker der DDR führten zudem an, dass proletarische Kameraleute, darunter Erich Heintze, die Aufnahmen gemacht hätten. Für beide Zuschreibungen gibt es jedoch keine Belege. Diese Kompilation wurde lange Zeit als authentisches Filmdokument rezipiert. (Jeanpaul Goergen)
 

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Credits

Alle Credits

Dreharbeiten

    • Berlin, Leipzig, Hamburg, München
Länge:
1 Akte, 221 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Aufführung:

Uraufführung (DD): 21.11.1970 - 28.11.1970, Leipzig, XIII. Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen

Titel

  • Originaltitel (DE) Kampfmai 1929

Fassungen

Original

Länge:
1 Akte, 221 m
Format:
35mm, 1:1,33
Bild/Ton:
s/w, stumm
Aufführung:

Uraufführung (DD): 21.11.1970 - 28.11.1970, Leipzig, XIII. Internationale Leipziger Dokumentar- und Kurzfilmwoche für Kino und Fernsehen