Starkes deutsches Line-up beim Busan International Film Festival 2026

Vom 6. bis 15. Oktober 2026 findet die 31. Ausgabe des Busan International Film Festival (BIFF) statt. Das Festival zählt zu den bedeutendsten Filmfestivals Asiens und präsentiert auch in diesem Jahr ein umfangreiches deutsches Line-up: Insgesamt sind 18 deutsche Produktionen und Koproduktionen in verschiedenen Sektionen vertreten.

 

Die deutschen Filme sind über mehrere zentrale Programmsektionen des Festivals verteilt und reichen von etablierten Regiestimmen bis zu internationalen Koproduktionen und Nachwuchsarbeiten.

Die Sektion World Cinema präsentiert aktuelle internationale Produktionen außerhalb Asiens und verbindet neue Arbeiten renommierter Filmschaffender mit Filmen vielversprechender neuer Regisseur*innen. Einen besonderen Stellenwert haben dabei Titel, die bereits auf bedeutenden internationalen Festivals Aufmerksamkeit oder Auszeichnungen erhalten haben. In diesem Jahr sind in Busan die Oscar-Einreichung des deutschen Auswahlkomitees "Everytime" von Sandra Wollner sowie die Oscar-Einreichung für Österreich "Rose" von Markus Schleinzer zu sehen. "Everytime" feierte Weltpremiere in Cannes, "Rose" auf der Berlinale. Das ebenfalls in der Sektion World Cinema programmierte Drama "Selten wache ich träumend auf" von Isabelle Stever lief in diesem Jahr im Wettbewerb von Locarno.

Flash Forward versammelt erste und zweite Langfilme vielversprechender nicht-asiatischer Regisseur*innen und gibt damit insbesondere neuen internationalen Stimmen und ungewöhnlichen filmischen Handschriften eine Plattform. Das Drama "Oase" von Jannis Lenz, das erst kürzlich in Venedig für Aufmerksamkeit sorgte und dort mit dem Bisato d'Oro 2026 - Grand Jury Prize ausgezeichnet wurde, ist in dieser Sektion zu sehen.

Drei weitere majoritär deutsche Produktionen laufen in der Sektion Icons. Hier werden die neuesten Filme etablierter internationaler Autorenfilmer*innen des zeitgenössischen Kinos präsentiert. In diesem Jahr sind dort "Meine Frau weint" von Angela Schanelec, "Gelbe Briefe" von Ilker Çatak und "From Inside Out – The Architecture of Peter Zumthor" von Wim Wenders programmiert.

Neben weiteren deutschen Koproduktionen läuft in der Sektion A Window on Asian Cinema der Film "No Good Men" von Shahrbanoo Sadat, der als Eröffnungsfilm der Berlinale das Publikum begeisterte und seitdem auf einigen weiteren Festivals zu sehen war.

Alle deutschen Produktionen und Koproduktionen in Busan im Überblick

Quelle: www.german-films.de