Das sind die Preisträger*innen des 43. Filmfest München

Ein Höhepunkt des 43. Filmfest München war am Samstag die Verleihung der Preise in den fünf internationalen Wettbewerben (CineCoPro, CineMasters, CineVision, CineRebels und CineKindl), Young Jury Awards, des FIPRESCI-Preises und der drei Publikumspreise. Bereits am Freitagabend sind die Förderpreise Neues Deutsches Kino verliehen worden.

 

Den mit 100.000 Euro dotierten und vom FFF Bayern finanzierten CineCoPro Award, der höchstdotierte Preis für deutsche Koproduzent*innen, gewann dieses Jahr der Film "Strange River" (Regie: Jaume Claret Muxart).

Die Preisträger*innen 2026 

CineCoPro Award 

"Strange River" von Jaume Claret Muxart und damit seine deutsche Ko-Produzent*innen Sophie Ahrens, Fabian Altenried und Kristof Gerega von Schuldenberg Films wurde mit dem CineCoPro Award ausgezeichnet. 

DerCineCoProAward ist mit 100.000 Euro der höchstdotierte Preis auf dem Filmfest München, gestiftet vomFFF Bayernmithilfe der Bayerischen Staatskanzlei. Zwölfinternationale Koproduktionen mit deutscher Beteiligung konkurrierten im Wettbewerb. Ausgewählt wurde der Preisträgerfilm von einer dreiköpfigen Jury von internationalem Renomée: Kate Solomon (Produzentin und Drehbuchautorin),Fred Burle(Produzent und Partner in der Produktionsfirma OneTwo Films), und Tobias Walker(Produzent und Partner in der Produktionsfirma Walker + Worm Film). 

CineMasters Award 

Als bester internationaler Film wurde der Film "Von Scham und Geld" von Visar Morina mit dem CineMasters Award ausgezeichnet. 

Ella Rumpf(Schauspielerin),Michael Kofler(Regisseur) undPete Ohs (Regisseur) bildeten dieses Jahr die unabhängige Jury im Wettbewerb CineMasters. Zwölf Filme konkurrierten in diesem Jahr um den Award im Wert von 10.000 Euro, erstmals gestiftet von der Messe München. 

CineVision Award

Mit dem CineVision Award für den besten internationalen Nachwuchsfilm wurde "A Girl Unknown" von Jing Zou ausgezeichnet. 

Die Jury, die die beste Regieleistung auszeichnete, bildeten Erec Brehmer (Regisseur und Drehbuchautor),Maria Hunstig(Leiterin des Kultur- und Gesellschaftsressort bei Vogue Germany)undGeoff Marslett(Animator und Regisseur). Um denCineVision Awardfür den besten internationalen Debütfilm konkurrierten dieses Jahr zwölf internationale Regietalente. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert. 

CineRebels Award 

Der in diesem Jahr zum dritten Mal verliehene CineRebels Award geht an "Hair, Paper, Water…" von Nicolas Graux und Minh Quý Trương. Dies ist der zweite CineRebels Award für Minh Quý Trương. Im Jahr 2024 gewann er den Award bereits für "Viêt and Nam". 

Die diesjährige Jury bestand aus MimiPlauché(Künstlerische Leiterin des Chicago International Film Festival),Narges Kalhor(Regisseurin)undThomas Hauser (Schauspieler). Der CineRebels Award eine spannende Plattform für Formatsprenger*innen wird vom Hauptpartner Audi für die beste Regieleistung gestiftet. Zwölf Produktionen konkurrierten um den mit 15.000 Euro dotieren Award. 

CineKindl Award 

"Mein Sommer bei Nonna" von Margherita Spampinato gewann den CineKindl Award für den besten Kinderfilm. 

Seit 2022 stiftet die Medienproduktionsgesellschaftmegaherzdenmit 3.000 Euro dotierten CineKindl Awardfür den besten Film innerhalb der CineKindl-Sektion beim Filmfest München. Die Auszeichnung für herausragende Regiearbeit wurde von der Jury um Johannes Schmid (Film- und Theaterregisseur), Juliane Köhler (Schauspielerin) und Marta Jodko (Künstlerische Leiterin beim Internationalen Kinder- und Jugendfilmfestival "Ale Kino!") vergeben. 

Young Jury Award

Der Young Jury Award geht in diesem Jahr an "Los Nadadores" von Sol Iglesias SK. 

Die Jury bildeten Anna Shires (Theater- und Tanzschaffende), Constantin Schäfer (Schüler), Daniel Tonnar Leyva (Content Creator und Schauspieler), Marvin Krause (Theatermacher und Regisseur) und Nurperi Nurdan (Studentin). Der Young Jury Award ist mit 2.000 Euro dotiert, seit 2025 ist Hakro der Preisstifter. 

FIPRESCI-Preis 

Seit 2015 verleiht der internationale Verband der Filmkritik – FIPRESCI – einen Preis auf dem Filmfest München in der Sektion Neues Deutsches Kino.

Dieses Jahr wurde der Preis an "Schöne Seelen" von Tom Schreiber vergeben. In der FIPRESCI Kritikerjury waren die Journalist*innen Bettina Schuler, Övgü Gökçe und Joanna Orzechowska-Bonis. 

Audience Awards

Im Rahmen der Preisverleihung wurden auch die Audience Awards des Festivals vergeben. Die Audience Awards, unterstützt von den Medienpartnern BR und Süddeutsche Zeitung gingen in der Kategorie national an "Lieblingsmenschen - Die außergewöhnliche Freundschaft von Agnes & Amir" von Helena Hufnagel und international an "If Only the Year Had 364 Days" von Almourad Aldeeb

Den CineKindl Audience Award erhielt "Plitsch Platsch Forever!" von Natascha Beller.

Förderpreis Neues Deutsches Kino 

Bereits am Freitag, den 03.07.2026 wurden außerdem deutsche Nachwuchstalente mit dem begehrten Förderpreis Neues Deutsches Kino ausgezeichnet. Die Jury – bestehend aus Haley Louise Jones (Schauspielerin), Trini Götze (Produzentin) und Visar Morina (Filmregisseur und Drehbuchautor) – zeichneten Ella Cieslinski und Nina Wesemann für ihren Film "Erzähl mir dein Morgen" als beste Regisseurinnen aus. Christoph Otto sicherte sich den Preis in der Kategorie "Produzentische Leistung" für "Die Ballade von Mittwoch auf Donnerstag". Susanne Heinrich hat für ihr Drehbuch zu "Die miserable Mutter" den Preis in der Kategorie "Bestes Drehbuch" sowie das Mentoring-Programm der Bavaria Fiction gewonnen. Für die "Beste Schauspielerische Leistung" wurde Ricarda Seifried für ihre Leistung im Film "Erzähl mir dein Morgen" ausgezeichnet. 

Die ausführlichen Jurybegründungen finden Sie hier.

Quelle: www.filmfest-muenchen.de