Feierlicher Abschluss der Ausstellung "Entfesselte Bilder" im DFF mit "Victoria"

Zur Finissage der Sonderausstellung "Entfesselte Bilder" sowie der begleitenden Filmreihe präsentiert das Kino des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum am kommenden Samstagabend Sebastian Schippers One-Shot-Film "Victoria" aus dem Jahr 2015. Zu Gast ist Tonmeister Magnus Pflüger, der mit Kurator Michael Kinzer über den außergewöhnlichen Filmdreh spricht. 

 

"Victoria"
Deutschland 2015. R: Sebastian Schipper. D: Laia Costa, Frederick Lau, Franz Rogowski, Burak Yigit, Max Mauff. 140 Min. DCP 

"Victoria" ist ein echter "One-Shot-Film": Ohne Unterbrechung gedreht, erzählt der Film vom Rausch einer Nacht in einer einzigen Einstellung. Das Publikum folgt der Titelheldin und den Bankräubern durch die Berliner Straßen, versinkt dabei völlig in diesem Bewegungsstrom und glaubt, selbst mit dabei zu sein in dieser schicksalhaften Nacht. Bei den Deutschen Filmpreisen wurde "Victoria" mit sechs Lolas und bei der Berlinale mit dem Silbernen Bären für die beste Kameraführung ausgezeichnet.

Bemerkenswert ist auch der Ton des Films, der größtenteils live vor Ort aufgezeichnet wurde. Von versteckten Mikrofonen, der Gefahr einer ins Bild ragenden Tonangel und weiteren Herausforderungen dieses außergewöhnlichen Drehs berichtet vor der Vorführung Magnus Pflüger, der Tonmeister des Films. 

Das Gespräch mit Kurator Michael Kinzer und die anschließende Vorstellung bilden den Abschluss der Ausstellung "Entfesselte Bilder" sowie des begleitenden Filmprogramms.

Im Podcast erläutert Michael Kinzer die Unterschiede von Plansequenzen im digitalen Zeitalter zu jenen in der analogen Zeit.

Quelle: www.dff.film