Kinemathek öffnet ab dem 23. Januar die Halle im E-Werk für das Publikum

Die Deutsche Kinemathek öffnet am 23. Januar 2026 die historische Halle im E-Werk fürs Publikum. Unter dem Claim "Film lebt hier" schafft sie einen Raum für Begegnung mit dem Bewegtbild in Berlin. Vom 23. bis 25. Januar 2026 ist der Eintritt frei.

 

Mit der multimedialen Installation "Screentime" wird die Halle der Kinemathek zum ersten Mal großflächig bespielt. Gemeinsam mit den Facharchiven wurden Highlights aus Film- und Fernsehgeschichte aus den eigenen Beständen ausgewählt und zu einem gemeinsamen Erfahrungsraum verbunden. Zeitgenössische Inszenierungen eröffnen unterschiedliche Perspektiven auf das audiovisuelle Erbe und rücken zentrale Fragen in den Fokus: Wie entstehen Filme, welche Bilder prägen ihre Wirkung und wie werden sie bewahrt? Sichtbar werden dabei sowohl die Arbeit hinter den Kulissen als auch ikonische Szenen und populäre Formate. So entfaltet sich die Geschichte bewegter Bilder als ein vielschichtiger, fortlaufender Prozess.  

In den vergangenen Monaten fanden am neuen Interimsstandort bereits Retrospektive-Vorführungen der Berlinale, aktuelle Filmpremieren, Workshops, Fachveranstaltungen sowie Bibliotheks- und Archivbesuche statt. Die Hallenpräsentation bildet den Abschluss der schrittweisen Öffnung.

Aus diesem Anlass lädt die Kinemathek das Publikum zu freiem Eintritt an den ersten drei Tagen ein. Neben "Screentime" gibt es ein durchgängiges Programm im neu gebauten Studiokino sowie Workshops und Führungen durch die Facharchive und die Bibliothek. 

Adresse 
Kinemathek – Halle, Mauerstraße 79, 10117 Berlin

Quelle und weitere Informationen: www.deutsche-kinemathek.de