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All Pictures (5)Credits
Director
Screenplay
Director of photography
Editing
Music
Cast
- Bower
- Payton
- Gallo
- Nadia
- Manh
- Leland
- Shepard
- Vater
- Mutter
- Evalon
Production company
All Credits
Director
Assistant director
Screenplay
Translation
Director of photography
Camera operator
Assistant camera
2nd Camera unit
Optical effects
Lighting design
Gaffer
Art director
Storyboard
Prop master
Property master
Stand-by props
Construction manager
Make-up artist
Costume design
Costumes
Editing
Assistant editor
Sound editor
Sound design
Sound
Synch sound
Foley artist
Audio mixing
Special effects
Stunt co-ordinator
Casting
Music
Cast
- Bower
- Payton
- Gallo
- Nadia
- Manh
- Leland
- Shepard
- Vater
- Mutter
- Evalon
- Eden Second Lieutenant
- Eden Trapped Officer
- Anführer
Production company
Executive producer
Line producer
Unit production manager
Location manager
Production assistant
Production coordinator
Original distributor
Shoot
- 11.08.2008 - 24.10.2008: Berlin, Potsdam
Duration:
2977 m, 109 min
Format:
35mm
Video/Audio:
Farbe, Dolby
Censorship/Age rating:
FSK-Prüfung (DE): 10.09.2009, 119628, ab 16 Jahre / feiertagsfrei
Screening:
Kinostart (DE): 01.10.2009
Titles
- Originaltitel (GB DE) Pandorum
Versions
Original
Duration:
2977 m, 109 min
Format:
35mm
Video/Audio:
Farbe, Dolby
Censorship/Age rating:
FSK-Prüfung (DE): 10.09.2009, 119628, ab 16 Jahre / feiertagsfrei
Screening:
Kinostart (DE): 01.10.2009
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In stetem Funkkontakt zu Lieutenant Payton kämpft sich der Ingenieur durch ein noch im Kinosessel klaustrophobische Ängste auslösendes Gewirr von Schächten und Kanälen, bis er auf eine ihm gegenüber sehr misstrauisch reagierende junge Frau trifft, die deutsche Biologin Nadia (eindrucksvolles Action-Debüt der Berliner Musical-Darstellerin Antje Traue). Sie hat sich in ihre „Arche“ zurückgezogen aus Furcht vor unheimlichen Kreaturen („Hunter“), die Jagd auf alles machen, was sich bewegt. Von ihr erfährt Bower, dass sie sich auf der Raumstation Elysium befinden, die auf dem Weg zum Planeten Tanis ist, welcher eine erdähnliche Atmosphäre besitzen soll.
Mit im „Gepäck“ Lebewesen aller Art – und Tausende von Menschen, die in High-Tech-Kapseln in künstlichem Schlaf gehalten werden, um die lange Reisezeit zu überstehen. Jeweils dreiköpfige Crews sollen sich alle zwei Jahre ablösen. Aber ein nach wie vor rätselhaftes Geschehen hat die Mission offenbar aus dem Ruder laufen lassen. Sind die „Hunter“ etwa unter den Bedingungen des Weltalls zu Tieren mutierte menschliche Wesen? Bower und Nadia treffen auf den verschlungenen Pfaden zum Reaktor auf weitere Überlebende, aber nur der Agrarwissenschaftler Manh (leinwandfüllend: Martial Arts-Weltmeister Cung Le) und der schon verwirrte Greis Leland können sich an ihrer Seite halten.
Währenddessen ist Payton nicht mehr der alleinige Herrscher über die Steuerungsinstrumente: Mit Gallo stößt ein mysteriöser Corporal dazu, der ihm vom Ausbruch der heimtückischen Weltraumkrankheit Pandorum auf der Elysium berichtet – und offenbar selbst unter Wahnvorstellungen leidet...
Der Endzeit-Thriller „Pandorum“ des erst 34-jährigen deutschen Regisseurs Christian Alvart, der 2005 mit seinem Serienkiller-Psychokrimi „Antikörper“ für Aufsehen über Hollywood hinaus sorgte, geht auf zwei Filmscripts von Alvart („No Where“) und Milloy zurück, die sich beinahe zeitgleich und völlig unabhängig voneinander mit dem Unheimlichen, das am Ende des Universums lauern könnte, auseinandersetzen. Die Travis Milloy dann zu einem reichlich mit Horrorelementen durchsetzten Science-Fiction-Thriller verdichtete.
In „Pandorum“ geht es um nichts weniger als die Rettung der Menschheit, oder zumindest eines kleinen Teils von ihr: Das Leben auf dem „Blauen Planeten“ ist offenbar nicht mehr möglich, sodass ein neuer „Träger“ für das von Nadia gehütete genetische Material gesucht wird. Somit ist die Raumstation mit dem sprechenden Namen Elysium nichts Geringeres als eine moderne Arche Noah.
Und um die titelgebende Weltraum-Krankheit, wobei das Wort für „Orbital Dysfunctional Syndrome“ steht: Pandorum wird „durch die unermessliche Weite, die tiefe Einsamkeit und Isolation des Weltraums hervorgerufen. Diese Störung manifestiert sich in einer Art 'Gott-Komplex'“, erläutert Produzent Jeremy Bolt im Constantin-Presseheft, „der mit der Unfähigkeit, richtig von falsch zu unterscheiden, Halluzinationen, Nasenbluten und Zittern einhergeht.“
Der Anspruch ist das eine, die künstlerische Umsetzung das andere. Und die kann nur hausbacken genannt werden. Was mit der High-Tech-Ausstattung des in den Babelsberger Studios in Potsdam sowie in einem stillgelegten Kraftwerk in Berlin-Steglitz situierten Raumschiffes beginnt: Lieutenant Payton dreht am Rad, und das wortwörtlich wie ein Straßenbahnschaffner der 1900er Jahrhundertwende, um sein Cockpit wieder in Gang zu setzen. Das ist mindestens so unfreiwillig komisch wie die erste Tat des aus künstlichem Schlaf erwachten schnieken Corporal Bower: Er greift zum Laser-Rasierer. So kann er der nur auf den ersten Blick martialischen Nadia gentlemanlike gegenübertreten. Und für die offenbar niemals aus der Mode kommenden Haudrauf-Szenen ist der amtierende Mixed Martial Arts World Champion Cung Le verantwortlich.
Mit Wotan Wilke Möhring spielt übrigens noch ein weiterer Deutscher mit: Während André M. Hennicke zu Beginn kurz als Kommandant der „Elysium“ zu sehen ist, taucht Möhring zwischendurch immer 'mal wieder in einer anmutigen Familienszene auf – als Gegenbild zur geradezu mittelalterlich-archaischen Knochenmühle Raumstation, in der auch ein Baby-Monster (des Regisseurs Alvart achtjährige Tochter Luna) sein Unwesen treibt, aber auch als Zukunftsvision für ein Weiterleben auf dem Planeten Tanis. Free-TV-Premiere war am 24. Juni 2012 auf Pro Sieben.
Pitt Herrmann