Wenn die Welt uns gehört

Wenn die Welt uns gehört

Deutschland 2009, Spielfilm

Inhalt

Eine ostdeutsche Kleinstadt. Drei Außenseiter freunden sich an: Richy (16), der in der Schule fertig gemacht wird, Tim (16), der mit seinen Eltern vom Westen neu hergezogen ist, und der undurchschaubare Einzelgänger Marco (18).
Richy bewundert den starken, verschlossenen Marco zunächst aus der Ferne. Als sich eine Gelegenheit bietet, schafft er es, Marcos Aufmerksamkeit zu gewinnen, indem er Interesse an dessen Obsessionen beweist: Gläserrücken, Kampfsport und Satansvisionen. Als weiteren Trumpf führt Richy ihm den aus wohlhabendem Hause stammenden Tim zu, von dem er ahnt, dass auch er Anschluss sucht. Der sonst so coole Tim ist ebenfalls vom Übersinnlichen fasziniert, und gemeinsam steigern sich die drei Jungen in den Gedanken hinein, von Satan auserwählt zu sein als dessen Krieger im Kampf um die Weltherrschaft.
Beflügelt von ihren Machtfantasien fühlen sie sich stärker und bedeutender denn je und erleben gemeinsam eine stürmische Hochphase der Freundschaft. Doch nach und nach müssen die drei Jungen erleben, wie ihr selbst gezimmertes Weltbild an Grenzen stößt, was vor allem Marco schmerzlich trifft, der sich fest vorgenommen hat, durch den Kontakt zu Satan die verkorksten Koordinaten seines Lebens wieder unter Kontrolle zu bringen.Da entwickelt er eine noch radikalere Idee: Sie sollen in Satans Welt wechseln, um von dort besser agieren zu können.
Trotz einiger Zweifel fangen die beiden anderen an, diese Vision ernst zu nehmen, und sie steuern jenseits der Aufmerksamkeit der Erwachsenenwelt auf ein tragisches Ziel zu.
Quelle: 43. Internationale Hofer Filmtage

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Credits

Alle Credits

Regie:Antje Kruska, Judith Keil
Regie-Assistenz:Stella Nicoletta Drossa, Vanessa Ossa
Drehbuch:Antje Kruska, Judith Keil
Kamera:Marcus Winterbauer
Kamera-Assistenz:Ina Herzberg, Conrad Lobst
Kamera-Überwachung:Ferenc Fitus
Standfotos:Steffen Junghans, Sandy Rau
Licht:Daniel Pausellus
Beleuchter:Christoph Iwanow, Jörg Hartmann
Kamera-Bühne:Erik Sens
Ausstattung:Reinhild Blaschke
Innenrequisite:Christian Hochtritt
Bühne:Ehrfried Jaretzke
Kostüme:Charlotte Sawatzki
Garderobe:Sabine Still
Maske:Jana Schulze, Christin Läßig
Schnitt:Inge Schneider
Ton:David Hilgers, Till Röllinghoff
Ton-Assistenz:Hunor Schauschitz
Geräusche:Dieter Hebben
Casting:Ulrike Müller
Musik:Beckmann
  
Darsteller: 
Christian BlümelMarco
Vincent KrügerRichy
Willi GerkTim
Ceci Schmitz-ChuhNicole
Nicholas BodeuxHerr Mandl
Katharina DerrTina
Benjamin ErdmannBasti
Karina FallensteinFrau Lorenz
Arne GottschlingDennis
Ferdinand LehmannKevin
Jonas MeyerSchossi
Paul PreussPinscher
Christoph TomanekHerr Lorenz
Franziska JüngerGastrolle
  
Produktionsfirma:Lichtblick Film- und Fernsehproduktion GmbH (Köln)
in Co-Produktion mit:Lichtblick Media Gmbh (Berlin)
in Zusammenarbeit mit:Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF) (Mainz), Arte Deutschland TV GmbH (Baden-Baden)
Produzent:Joachim Ortmanns
Co-Produzent:Martin Heisler
Herstellungsleitung:Bülent Nacaksiz
Produktionsleitung:Martin Heisler, Gabriele Simon
Aufnahmeleitung:Olaf Kirbach, Susan Füllmich (Motiv), Levke Palm (Set)
Filmförderung:Beauftragte/r der Bundesregierung für Kultur und Medien -Filmförderung- (Berlin), Film- und Medien Stiftung NRW (Düsseldorf), Medienboard Berlin-Brandenburg GmbH (MBBB) (Potsdam), Mitteldeutsche Medienförderung GmbH (MDM) (Leipzig), Kuratorium Junger Deutscher Film (Wiesbaden)
Länge:2783 m, 102 min
Format:35mm, 1:1,85
Bild/Ton:Farbe, Dolby SR
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 13.04.2010, 122423, ab 12 Jahre/feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 29.10.2009, Hof, Internationale Filmtage;
TV-Erstsendung (DE): 03.08.2011, ZDF

Titel

Originaltitel (DE) Wenn die Welt uns gehört

Fassungen

Original

Länge:2783 m, 102 min
Format:35mm, 1:1,85
Bild/Ton:Farbe, Dolby SR
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): 13.04.2010, 122423, ab 12 Jahre/feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 29.10.2009, Hof, Internationale Filmtage;
TV-Erstsendung (DE): 03.08.2011, ZDF
 

Auszeichnungen

FBW 2010
Prädikat: wertvoll
 

Übersicht

Verfügbarkeit

Literatur

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