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Alle Fotos (5)Biografie
Magdalena Laubisch wurde am 19. Oktober 1998 in Halle (Saale) geboren und wuchs in Leipzig auf. Während ihrer Gymnasialzeit sammelte sie erste Bühnenerfahrungen am Leipziger Kinder- und Jugendtheater Theatrium. Von 2018 bis 2022 absolvierte sie ein Schauspielstudium an der Bayerischen Theaterakademie August Everding und am Conservatoire National Supérieur d'Art Dramatique in Paris.
Während des Studiums wirkte Laubisch in Kurzfilmen mit und übernahm Episodenrollen in den Serien "Kommissarin Lucas" (2020) und "In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte" (2021). Eine feste Hauptrolle spielte Laubisch in der tragikomischen Streaming-Miniserie "Love Addicts" (2022), als Teilnehmerin einer Selbsthilfegruppe für Menschen mit Liebesproblemen.
Jan Bonny besetzte sie in dem Film "Der Panther" (2024) aus der Reihe "Zeit Verbrechen" als drogensüchtige Tochter der Hauptfigur (Lars Eidinger), einem Kleinkriminellen und V-Mann der Kölner Polizei. Ebenfalls unter Bonnys Regie stand sie 2025 am Schauspiel Köln in dem Stück "Eisenfaust" auf der Bühne. In Dustin Looses preisgekröntem Drama "Die Nichte des Polizisten" (DE/AT 2025), das teilweise auf dem NSU-Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 basiert, spielte Laubisch die Hauptrolle einer jungen, idealistischen Bereitschaftspolizistin, deren Einheit Verbindungen zu Rechtsradikalen hat. Ebenfalls 2025 sah man Laubisch in einer Nebenrolle der Streaming-Miniserie "Parallel Me".
Für ihre Hauptrolle in Jacqueline Jansens autofiktionalem Low-Budget-Film "Sechswochenamt", der von einer Frau handelt, die während der Corona-Pandemie in ihrem Heimatort die Beisetzung ihrer Mutter organisieren muss, erhielt Magdalena Laubisch beim Filmfest München 2025 den Förderpreis Neues Deutsches Kino für die Beste schauspielerische Leistung. Beim Filmfestival Türkei Deutschland 2026 wurde sie ebenfalls als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Der Kinostart des Films erfolgte im Juni 2026.