Die wilden Kerle 2

Deutschland 2004/2005 Spielfilm

Summary

The Wild Soccer Bunch 2

Yeeeees! Great dribbling from Leon, there, right across the pitch! He’s going to shoot! But no! He’s sold the defender the dummy! But what’s this? It’s little Raban coming down the left wing! He’s taken the ball! He’s heading for the goal! He shoots and … GOAL! GOAL! That’s it! And THEEEEERE’S the final whistle!” Clear the pitch! Lock up the referee!

 

The most daring team of junior soccer players to take to the hallowed green turf, The Wild Soccer Bunch, is back! This time they not only have to defend the trophy of trophies, the Teufelstopf, and their command of the town against the dreaded skater gang, the Flammenmuetzen, but also - shock, horror, gasp - fight for Vanessa (a girl of all things!) who’s fallen in love with their leader! The motto still applies: ‘If you want to be cool, you got to be wild’.

Source: German Films Service & Marketing GmbH

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Heinz17herne
Heinz17herne
Nach dem kaum noch für möglich gehaltenen Erfolg der „Wilden Kerle“ am Ende des ersten Teils geht es nun rund um den Teufelstopf professioneller zu: Trikots sind angesagt, es gibt sogar eine Anzeigetafel. Und ein Klo, allerdings kein WC. Sondern nur einen Lattenzaun. Und da kann Vanessa beim Gruppen-Pinkeln der neuen Fußballhelden trotz feierlich besiegelter Blutsbrüderschaft nicht mithalten. Nur noch ein Sieg trennt die Wilden Kerle von einem Spiel gegen die „echte“ deutsche Fußball-Nationalmannschaft. Weshalb die Aufregung groß ist, und das keineswegs nur unter den Kindern. Und der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat sich auch schon gemeldet. Mit allerhand Auflagen von wegen der europäischen Richtlinien: Notausgänge, Fluchtwege, Sitzplatz-Tribüne...

Ausgerechnet jetzt ist Platzwart Willi (Rufus Beck) in den Urlaub gefahren. Freilich: Die 213,87 Euro in der Vereinskasse reichen bei weitem nicht, um auch nur eine einzige Forderung der Bürokraten erfüllen zu können. Da muss Maxis Vater 'ran, der ist schließlich Banker. Aber kein Dukatenesel: Er verlangt Sicherheiten für den todsicheren Deal. Sollen sich die Wilden Kerle zum Bastelverein für Weihnachtsschmuck umfirmieren lassen? Und, gut, dass wir davon gesprochen haben, fehlt überhaupt noch die Grundvoraussetzung für das Mega-Match, der letzte und entscheidende Erfolg über den SV 1906 auf'm Platz.

Aber, „dampfender Teufelsdreck“, Vanessa hat sich in Gonzo Gonzales, den blassen Vampir, verknallt, den Anführer der martialischen und um einiges älteren Skatergang „Die Flammenmützen“! Jetzt, wo sie die große Liebe gepackt hat, will die Wildeste der Wilden nichts mehr vom Kicken wissen. Da können sich die übrigen Kerle die Hoffnung, die Meisterin des Alptraumpasses wieder ins Team zu holen, wohl für immer von der Backe putzen. „Alles ist gut, solange du wild bist“: Die Jungs kämpfen – auch wenn es sich ja eigentlich um ein Mädchen handelt. Weil sie die Besten sind. Und weil jeder wirklich einzig und nicht artig ist. Leon und Juli schrecken auch vor einem Besuch in der Höhle des Löwen, in der Nebelgruft, nicht zurück. Leons etwas chaotischer Papa, der Ice Dealer, weiß Rat: Mädels wie Vanessa wollen umworben werden.

Und so machen sich der dicke Michi als DFB-Scout und Raban als sein Chauffeur am Steuer des kurzerhand ausgeliehenen Banker-Daimlers auf den Weg, der sich jedoch bald als Sackgasse herausstellt – die Tarnung fliegt auf. Aber so ein Alt-68er Papa ist auch für eine zweite zündende Idee gut: Leon schreibt einen so richtig zu Herzen gehenden Liebesbrief an Vanessa. Ob damit der Zwölfjährige gegen den 15-jährigen Gonzales punkten kann? Wer nichts zu verlieren hat, kann nur gewinnen – auch ohne Trikots, die Gonzo geklaut hat, aber nicht ohne Vanessa beim katastrophalen Halbzeitstand von 0:5. Doch dann kehrt die Meisterin des Alptraumpasses zurück und Maxi gelingt in der letzten Spielsekunde der alles entscheidende Treffer zum 6:5-Sieg.

Die Rache der Skatergang folgt auf dem Fuße: Gonzo & Co verschanzen sich im Teufelstopf, wollen Vanessa zurück. Nun beginnt ein Kampf um den Platz – und um die Liebe des Mädchens, der mit allen Finessen ausgefochten wird und in dem ausgerechnet die beiden Kleinsten der Wilden Kerle eine entscheidende Rolle spielen...

Auch der zweite Teil der „Wilden Kerle“ ist beste Unterhaltung für die ganze Familie, mit augenzwinkernden Verweisen auf die Filmgeschichte („Blues Brothers“), erneut spektakulären, aber letztlich wundervoll harmlosen Kampfszenen und der ganz beiläufig transportierten Moral: Ein Team ist so gut wie das schwächste Glied in der Kette aller Mitglieder. Und kann überhaupt nur gut sein, wenn es sich als Team begreift.

Pitt Herrmann

Credits

All Credits

Director

Assistant director

Screenplay

Director of photography

Assistant camera

Set design

Make-up artist

Costume design

Sound editor

Sound

Stunt co-ordinator

Casting

Music performer

Production company

Line producer

Post-production

Duration:
2427 m, 89 min
Format:
35mm, 1:1,85
Video/Audio:
Farbe, Ton
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 26.01.2005, 101196, ohne Altersbeschränkung / feiertagsfrei

Screening:

Kinostart (DE): 17.02.2005;
TV-Erstsendung: 16.06.2007, Sat.1

Titles

  • Originaltitel (DE) Die wilden Kerle 2

Versions

Original

Duration:
2427 m, 89 min
Format:
35mm, 1:1,85
Video/Audio:
Farbe, Ton
Censorship/Age rating:

FSK-Prüfung (DE): 26.01.2005, 101196, ohne Altersbeschränkung / feiertagsfrei

Screening:

Kinostart (DE): 17.02.2005;
TV-Erstsendung: 16.06.2007, Sat.1

Awards

FBW 2005
  • Prädikat: besonders wertvoll