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All Pictures (5)Credits
Director
Screenplay
Director of photography
Editing
Cast
- Marie
- Großmutter
- Mutter
- Olli
- Onkel Albert
- Konrad
- Stefan
- Vater
- Otto
- Lenz Feininger
Production company
All Credits
Director
Screenplay
Director of photography
Titles / Opticals
Set design
Property master
Stand-by props
Make-up artist
Costume design
Costumes
Editing
Sound
Special effects
Stunts
Casting
Cast
- Marie
- Großmutter
- Mutter
- Olli
- Onkel Albert
- Konrad
- Stefan
- Vater
- Otto
- Lenz Feininger
- Spekulantin
- Konrads Vater
- Hausmeisterin
Production company
in co-production with
Producer (TV)
Unit production manager
Original distributor
Duration:
2399 m, 88 min
Format:
35mm, 1:2,35
Video/Audio:
Farbe, Dolby SR
Censorship/Age rating:
FSK-Prüfung (DE): 25.04.2005, 102237, ohne Altersbeschränkung / feiertagsfrei
Screening:
Uraufführung (AT): 03.12.2004, Wien;
Kinostart (DE): 30.06.2005
Titles
- Originaltitel (AT CH) Villa Henriette
Versions
Original
Duration:
2399 m, 88 min
Format:
35mm, 1:2,35
Video/Audio:
Farbe, Dolby SR
Censorship/Age rating:
FSK-Prüfung (DE): 25.04.2005, 102237, ohne Altersbeschränkung / feiertagsfrei
Screening:
Uraufführung (AT): 03.12.2004, Wien;
Kinostart (DE): 30.06.2005
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Großmutters exzentrischer Bruder Albert, der sich, etwas schwerhörig, nur um seine Blumen zu kümmern scheint, vervollständigt die eigenbrötlerische Wohngemeinschaft. Doch nicht ganz, denn für Marie sind auch der sprechende Kühlschrank, der neurotische Mülleimer, welcher sich einbildet, ein Autobus zu sein, und die seltsamen Erfindungen, die das Haus dominieren, ein Teil ihrer Familie.
Großmutter präsentiert eine neue Erfindung, in die sie ihre letzten Mittel investiert hat: ein sich selbst aufladender elektrischer Tretroller. Er ist ihre einzige Hoffnung, endlich ans große Geld zu kommen, mit dem sie dringend notwendige Reparaturen am Haus durchführen will. Eine präpotente Immobilienspekulantin platzt eines Tages ins Haus und eröffnet Marie, dass es zur Versteigerung ausgerufen ist. Denn Großmutter kann die 200.000 Euro, die sie bei der Bank zur Finanzierung ihrer „Ideen“ über Jahre aufgenommen hat, nicht zurückzahlen.
Als würde dieser Schock nicht genügen, entsteht auch noch zwischen Maries Freunden Konrad und Stefan ein erbitterter Konkurrenzkampf um ihre Gunst. Marie kann weder den von seiner wohlhabenden Familie verwöhnten Konrad, dem sie für die Nachprüfung in Mathematik Nachhilfestunden gibt, im Stich lassen, noch will sie auf die Freundschaft des kecken, cleveren und lustigen Stefan verzichten müssen.
Es stellt sich heraus, dass Großmutter einem Betrüger, Lenz Feininger, aufgesessen ist. Der Traum vom Geschäftserfolg platzt wie eine Seifenblase. Das Geld ist weg, die Versteigerung des Hauses scheint unabwendbar. Die Familienmitglieder resignieren, schauen sich nach neuen Wohnungen um. Für Marie aber ist dieses Haus viel mehr als nur ein Zuhause. Sie gibt nicht auf und kämpft mit aller Kraft und Phantasie, mit tatkräftiger Unterstützung ihrer Freunde und sogar des Hauses bis zuletzt, um ihr geliebtes Heim vor dem Abriss zu retten...
Die erfolgreiche Kinderbuchautorin Christine Nöstlinger konnte für das Projekt der Verfilmung ihres Romans „Villa Henriette“ so begeistert werden, dass sie sogar eine kleine Nebenrolle (als Hausmeisterin) übernommen hat. Ihre unangepassten, durchweg liebenswerten Charaktere wurden in ihren Grundzügen übernommen und durch ein weiteres „Familienmitglied“ ergänzt: die Villa mit menschlichen Reaktionen (der Nina Hagen ihre unverwechselbare Stimme verleiht), in Kombination mit einem therapeutischen Kühlschrank. Sie werden in Milan Dors Drehbuch zu Verbündeten von Marie.
Regisseur Peter Payer hat mit viel Wiener Schmäh und einer hochkarätigen Besetzung ein so spannendes wie amüsantes Kinoerlebnis für Kinder ab acht Jahren und die ganze Familie gedreht. Die Produktion von Katja Dor, Brigitte Hofer, Erich Lackner und Fiona Meisel ist am 15. August 2006 im ORF erstausgestrahlt worden, ein Termin im deutschen Fernsehen ist mir nicht bekannt.
Pitt Herrmann