Rotkohl und Blaukraut

Deutschland 2011 Dokumentarfilm

Inhalt

"Rotkohl und Blaukraut" ist ein dokumentarisches Filmporträt zweier im Ruhrgebiet lebender Familien mit deutsch-türkischem Hintergrund. Der Film beleuchtet das soziale Netzwerk der Protagonisten und zeigt diese als Menschen, die eine Brücke zwischen zwei Kulturen schlagen. Die Hauptdarsteller wurden einen Monat lang mit der Kamera begleitet. Der Film versucht zu zeigen, wie die Protagonisten durch ihre Herkunft, ihre kulturelle und religiöse Prägung in ihrem alltäglichen Leben bereichert oder auch behindert werden.

Familie Simsir-Sengelhoff lebt in einem Reihenhaus in Marl, Kreis Recklinghausen. Der Haushalt besteht aus vier Personen: Ehemann und Vater Hakan Serdar Simsir, 33 Jahre alt, ist Diplom-Betriebswirt, geboren in Deutschland mit türkischer Abstammung; seine Ehefrau Tanja Sengelhoff, Einzelkind, katholisch, 35 Jahre alt, ist berufstätig als Bankkauffrau. Sie haben zwei Kinder.

Familie Simsir-Möller lebt bei den Eltern von Jens in Dortmund. Der deutsche Jens Ulrich Möller, Architekt in Duisburg, 39 Jahre alt, Einzelkind, evangelisch getauft, ist der Ehemann der Türkin Özen Simsir, der älteren Schwester von Hakan Simsir. Auch sie haben zwei gemeinsame Kinder, und auch bei dieser Familie treffen zwei unterschiedliche Kulturen und Religionen aufeinander. Die Kinder bringen schwierige Themen häufig ganz pragmatisch und unverblümt auf den Punkt, wie zum Beispiel die kleine Emma, die in einem Interview betont, dass sie nie ein Kopftuch trägt, weil sie ihre langen Haare nicht verbergen möchte.

Quelle: 61. Internationale Filmfestspiele Berlin (Katalog)

 

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Credits

Alle Credits

Dreharbeiten

    • Ruhrgebiet
Länge:
60 min
Format:
DigiBeta, 1:1,78
Bild/Ton:
Farbe, Stereo
Aufführung:

Uraufführung (DE): 18.02.2011, Berlin, IFF - Perspektive Deutsches Kino

Titel

  • Originaltitel (DE) Rotkohl und Blaukraut

Fassungen

Original

Länge:
60 min
Format:
DigiBeta, 1:1,78
Bild/Ton:
Farbe, Stereo
Aufführung:

Uraufführung (DE): 18.02.2011, Berlin, IFF - Perspektive Deutsches Kino