Rüdiger Suchsland

Darsteller, Regie, Drehbuch

Biografie

Rüdiger Suchsland, Jahrgang 1968, studierte Geschichte und Philosophie in München und begann anschließend als Kulturjournalist für verschiedene Publikationen zu arbeiten. 1997 wurde er Redakteur des in München ansässigen Online-Filmmagazins Artechock. Ab 1998 konzentrierte er sich auf die Bereiche Filmkritik und Popkultur; zu seinen weiteren Schwerpunkten gehören Geschichte und Ostasien. Als freier Autor war (und ist) er unter anderem für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Telepolis, die Berliner Zeitung, die Welt, den Filmdienst und den Deutschlandfunk tätig.

Von 1998 bis 2004 war Suchsland Mitarbeiter des Münchner Filmfests; bis heute arbeitet er für das Filmfestival Mannheim-Heidelberg und das Festival des deutschen Films in Ludwigshafen. 2004 wurde er in den Vorstand des Verbands der deutschen Filmkritik gewählt, dessen Beirat er bis heute angehört. 2008 erschien sein gemeinsam mit Josef Schnelle verfasstes Buch "Zeichen und Wunder: Das Kino von Zhang Yimou und Wong Kar-Wai".

Sein Debüt als Regisseur gab Rüdiger Suchsland mit dem Dokumentarfilm "Von Caligari zu Hitler", über das deutsche Kino der 1920er Jahre. Der Film wurde 2014 bei den Internationalen Filmfestspielen von Venedig uraufgeführt und startete im Mai 2015 in den deutschen Kinos.