FFA zeichnet fünf Filme mit dem Kurzfilmpreis Short Tiger 2024 aus

Bereits zum vierten Mal bereitet das Filmfest Dresden an diesem Wochenende die Bühne für den Short Tiger Award der FFA sowie das gemeinsam mit German Films präsentierte Kurzfilmprogramm Next Generation Short Tiger. Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung im Zentralkino Dresden werden am 19. April fünf Filme junger Regietalente mit dem Kurzfilmpreis Short Tiger gewürdigt.

 

Short Tiger Award 2024 (Filme bis max. 7 Minuten):

"Black Youth" von Isaac Martínez (Kurzspielfilm)
"Des Sängers Fluch" von Scarlett Unverricht (Animationskurzfilm)
"Enjoy Your Meal" von Sofie Kienzle und Christian Manzke (Animationskurzfilm)
"Superbuhei" von Josef Brandl (Kurzspielfilm)
"The Hidden Dimension" von Ben Galster (Dokumentarkurzfilm)

Die Short Tiger-Filme können über die Kurzfilm Agentur Hamburg von deutschen Kinos gebucht werden. Weitere Informationen zu den Filmen finden Sie hier.

Die Preisverleihung findet am heutigen Nachmittag in Anwesenheit der Filmemacher*innen, geladener Festivalgäste aus Branche und Politik sowie der Jurymitglieder Alexandra Gramatke (Geschäftsführerin Kurzfilm Agentur Hamburg) und Sophie Linnenbaum (Regisseurin) statt. Der Short-Tiger-Jury gehört in diesem Jahr außerdem Dr. Christian Bräuer (Geschäftsführer Yorck Kinogruppe) an.

Die ausgezeichneten Filmemacher*innen erhalten ein Preisgeld von 5.000 Euro für neue Projekte, einen Verleihvertrag für ihren Film sowie die Aufnahme ins Programm Next Generation Short Tiger, das unter anderem bei den kommenden Internationalen Filmfestspielen in Cannes gezeigt wird.

Der Auftakt zur Weltreise von Next Generation Short Tiger ist die Premiere der insgesamt elf ausgewählten Filme, die das Filmfest Dresden am morgigen Samstag (20. April, 16 Uhr, Schauburg) präsentiert. In der Folge wird das Programm Ende April erstmals auf dem Internationalen Studierendenfilmfestival Sehsüchte in Potsdam als Sondervorführung gezeigt, bevor die Filmemacher*innen ihre Werke traditionell als Marktvorführung beim Marché du Film des Festival de Cannes präsentieren. Anschließend werden die Filme bei den von German Films organisierten Festivals des deutschen Films u. a. in Buenos Aires, Madrid, Paris und Rom zu sehen sein.

Zusätzlich zu den oben genannten Titeln umfasst das Kurzfilmprogramm die folgenden Filme:

Next Generation (Filme bis max. 15 Minuten):

"Good For Me" von Hannah Wolny (Kurzspielfilm)
"Ich darf sie immer alles fragen" von Silke Schönfeld (Dokumentarkurzfilm)
"It’s Just a Whole" von Bianca Scali (Animationskurzfilm)
"Kassieren" von Amelie Vierbuchen, Franca Pape und Lea Sprenger (Dokumentarkurzfilm)
"Lass nicht los" von Antonia Lindner (Kurzspielfilm)
"Sensitive Content" von Narges Kalhor (Experimentalkurzfilm)

Die gemeinsame Initiative Next Generation Short Tiger von FFA und German Films besteht seit 2011. Die Voraussetzungen für den Short Tiger Award der FFA sind: maximal sieben Minuten Dauer, kurzweilig-innovativ und besonders kinogeeignet. Eine Expert*innenjury entscheidet über die Preisträgerfilme, für die Preisgelder in Höhe von jeweils 5.000 Euro und ein Vertrag mit einem Kurzfilmverleih vergeben werden. Next Generation wurde 1997 von German Films initiiert, um Nachwuchstalente deutscher Filmhochschulen international zu präsentieren. Einreichungen für das Programm dürfen nicht länger als 15 Minuten sein. Vorschlagsberechtigt sind deutsche Filmhochschulen sowie Fach- und Kunsthochschulen mit Filmausbildung, aber auch die AG Kurzfilm, die Bewerbungen aus der freien Filmszene annimmt.

Die FFA und German Films danken der AG Kurzfilm und dem Filmfest Dresden für die Unterstützung von Next Generation Short Tiger 2024.

Quelle: www.ffa.de