Einmal im Monat präsentieren DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum und das Magazin epd Film in der Reihe "Was tut sich – im deutschen Film?" ein herausragendes deutschsprachiges Kinowerk mit anschließendem Werkstattgespräch. Am morgigen Mittwoch, 16. September, ist Brezel Göring mit seinem Super-8-Langfilmdebüt "Für immer 16" zu Gast.
Als Teil der Musikgruppe Stereo Total zählt Brezel Göring von den 1990er Jahren an zu den zentralen Figuren der Independent-Szene in Deutschland und Europa. Darüber hinaus ist er unter anderem auch als Komponist für Theateraufführungen und Drehbuchautor aktiv. "Für immer 16" ist das Langfilmdebüt des in Hessen geborenen Regisseurs und gleichzeitig eine Hommage an seine 2021 an Brustkrebs verstorbene Lebens- und Bandpartnerin Françoise Cactus, auf deren unveröffentlichtem Roman der Film beruht.
"Für immer 16"
Deutschland 2026. R: Brezel Göring. D: Lilith Stangenberg, Chang Wang, Mücke. 74 Min. DCP
Vor dem Film: Konzert mit Brezel Göring (ca. 15 Min.)
Nach dem Film spricht Ulrich Sonnenschein (epd Film) mit Brezel Göring.
Seit dem Ende ihrer Experimentalfilmgruppe hatten Charlotte, Helena und Oskar kaum Kontakt. Ein gemeinsamer Urlaub soll das heillos zerstrittene Trio wieder zusammenbringen, doch bald brechen Neid und Eifersucht erneut aus. Richtig kompliziert wird es, als Rudolph zur Gruppe hinzustößt und einen Film über eine Serienmörderin drehen will.
"Der Film beruht auf einem Roman von Françoise Cactus. Sie hat sich vorgestellt, wie es wäre, alt zu sein und die Kumpels von früher wiederzusehen: also Science-Fiction, bezogen auf die Individualpsychologie. (…) Neben den Rivalitäten und Streitereien stellen sich auch grundsätzliche Fragen: wie altern Subversion, schwarzer Humor, Antimoral, Genderidentitäten, Feminismus, jugendliche Fundamentalopposition?“ (Brezel Göring)
Quelle: www.dff.film