FFA-Studie zum Home-Video-Markt 2025: Digital wächst langsamer – physischer Markt verliert weiter

Mit 4,7 Milliarden Euro haben die Ausgaben für Home Video und Kino 2025 einen neuen Höchstwert erreicht. Der Zuwachs von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr ist das Ergebnis steigender Ausgaben für SVoD-Abonnements und Kinobesuche. Im reinen Home Video Markt (insgesamt 3,7 Mrd. Euro) bleiben kostenpflichtige Abonnements (SVoD) das stärkste Segment; die Ausgaben überschreiten erstmals die 3-Milliarden-Euro-Marke. Mit einem Plus von 4 Prozent wachsen die Ausgaben für SVoD allerdings deutlich langsamer als in den Vorjahren (2024: 11 %, 2023: 13 %).

 

Das geht aus der neuesten Ausgabe der Home-Video-Marktstudie der FFA Marktforschung und Statistik hervor, die in Zusammenarbeit mit YouGov Shopper Intelligence erstellt wurde.

Die Ausgaben für digitale Formate ohne SVoD bleiben stabil bei 475 Millionen Euro, zeigen sich jedoch mit unterschiedlichen Dynamiken: Digitale Kauftitel (EST) verzeichnen trotz steigender Anzahl der Käufe einen Ausgabenrückgang von 2 Prozent, verursacht durch niedrigere durchschnittliche Kaufpreise (-10 %). Im digitalen Leihmarkt (TVoD) hingegen führen durchschnittliche Preissteigerungen von 12 Prozent trotz rückläufiger Leihanzahl zu einem Ausgabenplus von 4 Prozent.

Die Ausgaben für DVDs liegen 2025 erstmals hinter denen für Blu-rays. Insgesamt bleibt der physische Markt rückläufig, die Ausgaben verringern sich auf 218 Millionen Euro.

42 Prozent der Bevölkerung haben in den vergangenen 12 Monaten Ausgaben im Home-Video-Markt getätigt. Im Vergleich zum Vorjahr steigt die Reichweite somit um einen Prozentpunkt.

2025 wurden in der Studie erstmals nicht nur deutsche Staatsbürger*innen ab 10 Jahren untersucht, sondern alle in Deutschland lebenden Menschen ab 10 Jahren. Dadurch wird die Repräsentativität der Ergebnisse weiter erhöht. Zeitreihen sind für die Vergleichbarkeit rückwirkend angepasst.

Der Home-Video-Markt 2025 zum Download

Quelle: www.ffa.de