Credits
Director
Screenplay
Director of photography
Music
Cast
- Griseldis von Ronach
- Graf Harro von Treuenfels
- Komtesse Beate von Treuenfels
- Gräfin Anna Salitz-Halm
- Grollmann
- Tilly von Sarnow
- Baron von Dalheim
- Gilda, Graf Harros Tochter
- Gräfin Alice von Treuenfels
- Wärterin Henriette
Production company
All Credits
Director
Screenplay
based on
Director of photography
Set design
Costume design
Music
Cast
- Griseldis von Ronach
- Graf Harro von Treuenfels
- Komtesse Beate von Treuenfels
- Gräfin Anna Salitz-Halm
- Grollmann
- Tilly von Sarnow
- Baron von Dalheim
- Gilda, Graf Harros Tochter
- Gräfin Alice von Treuenfels
- Wärterin Henriette
- Zofe Berta
Voice
- Erzähler
Production company
Duration:
111 min
Video/Audio:
Farbe, Ton
Screening:
TV-Erstsendung (DE): 09.06.1974, ARD
Titles
- Originaltitel (DE) Griseldis
Versions
Original
Duration:
111 min
Video/Audio:
Farbe, Ton
Screening:
TV-Erstsendung (DE): 09.06.1974, ARD
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Nur die Komtesse Beate von Treuenfels, eine entfernte Verwandte Harros, die ebenfalls auf dem Schloss wohnt, verhält sich Griseldis gegenüber abweisend. Was nicht weiter verwundert, sieht sie in der schönen Erzieherin doch eine ernsthafte Konkurrentin um den Mann, für den sie eine geradezu verzehrende Leidenschaft empfindet, die jedoch beim Schlossherrn auf keine Gegenliebe stößt. Zudem steht der nach wie vor unaufgeklärte Tod von Harros Frau unbewusst zwischen den beiden. Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, stellt Griseldis Nachforschungen an – und gerät dabei in große Gefahr...
Fünf Klassiker der als Kitsch-Königin abgestempelten „Gartenlaube“-Autorin Hedwig Courths-Mahler (1876-1950) hat der Süddeutsche Rundfunk (heute SWR) zu Beginn der 1970er Jahre fürs „Erste“ verfilmen lassen, so von Gert Westphal („Der Scheingemahl“), Tom Toelle („Eine ungeliebte Frau“, „Die Kriegsbraut“) und Bruno Voges („Die Bettelprinzeß“).
Unstrittiges Highlight der vom damaligen Stuttgarter Programmchef Horst Jaedicken verantworteten Reihe „Die Welt der Hedwig Courths-Mahler“, die sicherlich auch einen Beitrag zur Popularisierung des Farbfernsehens beigetragen hat, aber war „Griseldis“ von Peter Beauvais: Ein Schwelgen in schönen Landschaften, prächtigen Interieurs, schönen (wenn auch ab und an intriganten) Menschen und mit Gert Westphal ein Erzähler, dessen Stimme allein nostalgische Gefühle auslöst, gemütliche Kaminfeuer- und Portwein-Wärme ausstrahlt – übrigens durchgängig in allen Filmen.
Während etwa Tom Toelle versucht hatte, sich durch sprachliche Stilisierung seiner Protagonisten Volkert Kraeft, Donata Höffer, Uli Philipp und Diana Körner sowie anderen filmischen Distanzierungsmitteln von der Trivialität der Vorlagen abzusetzen, ist Peter Beauvais ganz unbefangen an die Sache herangegangen – und hat die Titelrolle sicherlich nicht zufällig mit seiner Gattin Sabine Sinjen besetzt.
„Ich bin mit vollen Segeln hinein“, gestand der Münchner Regisseur 1978 anlässlich der zweiten TV-Ausstrahlung der Reihe im ARD-Presseheft, „weil mir die Geschichte gefallen hat und ich den Zuschauern die Möglichkeit geben wollte, sich zu identifizieren. Das ist ein Stoff mit sehr vielen guten, fast krimihaften Spannungselementen, mit sehr saftigen, runden Figuren, mit viel atmosphärischem Zauber und mit großen Möglichkeiten von Humor.“
Pitt Herrmann