Marcus Vetter
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Marcus Vetter, geboren 1967 in Stuttgart als Sohn einer deutschen Mutter und eines türkischen Vaters, studierte European Business Management in Worms, Buenos Aires und Madrid und anschließend Medienwissenschaft und –praxis in Tübingen. Nach seinem Diplom 1994 begann er als freier Redakteur, Autor und Cutter beim SWR in Baden-Baden und Stuttgart zu arbeiten und realisierte ab 1997 auch eigene Filme. Für seinen TV-Dokumentarfilm "Der Tunnel" (1999) erhielt er den Grimme Preis. Auch seine weiteren Arbeiten wurden häufig ausgezeichnet, zum Beispiel "Wo das Geld wächst" (2000) ebenfalls mit dem Grimme Preis.
Der autobiographische Dokumentarfilm "Mein Vater, der Türke" (2006), in dem Vetter seinem Vater wiederbegegnet, den er zuvor nur einmal in seinem Leben, im Alter von sieben Jahren, gesehen hat, erhielt den renommierten Prix Europa und den Golden Gate Award. Mit dem Kinofilm "Trader"s Dreams" (2006) erkundet Vetter gemeinsam mit Stefan Tolz die Ebay-Welt als globales Kaufhaus.
Im Jahr 2007 dokumentiert Vetter gemeinsam mit dem israelischen Filmemacher Leon Geller die Reise eines Palästinensers durch Israel, dessen Sohn von israelischen Soldaten getötet worden war und der dennoch die Organe seines Sohnes gespendet hatte, um auch israelischen Kindern das Leben zu retten. "Das Herz von Jenin" startet im Frühjahr 2009 in den Kinos.
Filmografie
| 2011 |
Nach der Stille Produzent |
| 2009/2010 |
Cinema Jenin Regie, Drehbuch |
| 2009 |
Hunger Regie, Drehbuch, Kamera |
| 2008 |
Das Herz von Jenin Regie, Drehbuch |
| 2006 |
Traders' Dreams - Eine Reise in die ebay-Welt Regie, Drehbuch, Ton |
| 2005/2006 |
Vier Töchter Ton |
| 2004/2005 |
Max und Moritz Reloaded Ton |
| 2003-2006 |
Die Unzerbrechlichen Co-Regie |
| 2003 |
Babushka Musik |
| 2001 |
Rohat - Sonne, die die Nacht vertreibt Musik |



