Jutta Brückner

Jutta Brückner

Weitere Namen: Jutta Haefs (Geburtsname)
Darstellerin, Regie, Drehbuch, Schnitt, Sonstiges, Produzent
*25.06.1941 Düsseldorf

Biografie

Die 1941 in Düsseldorf geborene Filmemacherin studierte nach dem Abitur Politische Wissenschaften, Geschichte und Philosophie und promovierte 1973. Ab 1972 begann Jutta Brückner als Drehbuchautorin zu arbeiten, zunächst für Fernsehserien und Rundfunk, später auch für Kinofilme, so etwa 1976 als Ko-Autorin für Volker Schlöndorffs "Der Fangschuss". Mit "Tue Recht und scheue niemand" folgte 1975 der erste eigene Film, bei dem sie für Regie, Drehbuch und Produktion verantwortlich zeichnete. Viele ihrer Filme wurden mit Preisen ausgezeichnet, so der 1980 entstandene "Hungerjahre" sowie "Ein Blick und die Liebe bricht aus" von 1988, der den Spielfilmpreis der Deutschen Filmkritik erhielt.

Zudem ist Brückner seit 1984 Professorin für Film und Videoarbeit an der Hochschule der Künste Berlin und seit 2003 stellvertretenden Direktorin der Akademie der Künste im Bereich Film- und Medienkunst. Mit "Hitlerkantante" verwirklichte sie 2005 einen Film über die leidenschaftliche Hitler-Verehrung einer jungen Frau im Dritten Reich.

 

Filmografie

2004/2005 Hitlerkantate
Regie, Drehbuch
 
1999 Zwischen Lust und Last
Mitwirkung
 
1997/1998 Bertolt Brecht - Liebe, Revolution und andere gefährliche Sachen
Darsteller, Mitwirkung, Regie, Drehbuch
 
1986 Ein Blick - und die Liebe bricht aus
Regie, Drehbuch, Schnitt
 
1983/1984 Kolossale Liebe
Regie, Drehbuch
 
1981/1982 Luftwurzeln
Regie, Drehbuch, Produzent
 
1980 Laufen lernen
Regie
 
1979/1980 Hungerjahre
Regie, Drehbuch, Produzent
 
1977/1978 Eine Frau mit Verantwortung
Drehbuch
 
1976/1977 Ein ganz und gar verwahrlostes Mädchen - Ein Tag im Leben der Rita Rischak
Regie, Drehbuch, Produzent
 
1976 Der Fangschuß
Drehbuch
 
1975 Tue recht und scheue niemand - Das Leben der Gerda Siepenbrink
Regie, Drehbuch, Produzent
 
1972 Die Sachverständigen
Sonstiges
 

Übersicht

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