Land des Schweigens und der Dunkelheit

Land des Schweigens und der Dunkelheit

BR Deutschland 1970/1971, Dokumentarfilm

Inhalt

Wie kann man sich in der Welt zurechtfinden, wenn weder Sehvermögen noch Gehör zur Verfügung stehen? In seinem Dokumentarfilm porträtiert Werner Herzog mehrere Menschen mit dieser schweren, doppelten Behinderung, insbesondere die 56jährige Fini Straubinger, die nach einem Unfall zuerst erblindete und dann langsam auch ertaubte. Sie kann jedoch immer noch sprechen und bleibt mittels des "Lormen", des Handalphabets, in Kontakt zu ihrer Umgebung. Sie betreut andere Taubblinde wie Else Fährer, die in Apathie verfiel und in die Psychiatrie eingewiesen wurde, oder den schon von Geburt an taubblinden Vladimir. Unermüdlich kümmert sie sich um ihre Leidensgenossen und versucht die Einsamkeit zu überwinden. Zu Herzog sagt sie: "Wenn Sie meine Hand loslassen, ist es, als seien wir tausend Meilen voneinander entfernt."

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Credits

Alle Credits

Regie:Werner Herzog
Drehbuch:Werner Herzog
Kamera:Jörg Schmidt-Reitwein
Schnitt:Beate Mainka-Jellinghaus
Ton:Werner Herzog
Musik:Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi
Mitwirkung:Fini Straubinger, Heinrich Fleischmann, Vladimir Kokol, M. Baaske, Resi Mittermeier, Werner Herzog
Sprecher:Rolf Illig
Produktionsfirma:Werner Herzog Filmproduktion (München)
im Auftrag von:Land Nordrhein-Westfalen (Düsseldorf)
Produzent:Werner Herzog
Länge:925 m, 85 min
Format:16mm, 1:1,37
Bild/Ton:Eastmancolor, Ton
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): , 43513, ab 16 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 08.10.1971, Mannheim, IFF

Titel

Originaltitel (DE) Land des Schweigens und der Dunkelheit

Fassungen

Original

Länge:925 m, 85 min
Format:16mm, 1:1,37
Bild/Ton:Eastmancolor, Ton
Prüfung/Zensur:FSK-Prüfung (DE): , 43513, ab 16 Jahre / feiertagsfrei
Aufführung:Uraufführung (DE): 08.10.1971, Mannheim, IFF
 

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