Inhalt
Der Dokumentarfilm begleitet den jungen Crowley über einen Zeitraum von zehn Jahren in Colorado. Mit elf Jahren lebt er mit seiner Familie unter einfachen Bedingungen auf dem Land und träumt davon, Rodeoreiter zu werden und eines Tages eine eigene Ranch zu besitzen. Orientierung findet er bei seinem Vater und seinem älteren Bruder, die ihn früh an das Reiten und die Arbeit mit Tieren heranführen. Der Film zeigt Crowleys Alltag zwischen Training im Westernreiten, dem Wunsch nach Freiheit und der Idealisierung von Männlichkeit. Die ländliche Umgebung ist geprägt von beengten Wohnverhältnissen und finanzieller Unsicherheit.
Im Lauf der Jahre verschärfen sich die innerfamiliären Konflikte: Alkoholprobleme und Gewalt führen zu Brüchen, und der Tod des Bruders markiert einen tiefen Einschnitt, die Crowley seine Vorstellungen von Mut und Härte in Frage stellen lassen. Parallel dazu werden gesellschaftliche Entwicklungen in den USA sichtbar – steigende Lebenshaltungskosten, mangelhafte medizinische Versorgung und wachsende soziale Spannungen. Der Film begleitet Crowley bis ins junge Erwachsenenalter, in dem er mehrfach seinen Wohnort wechselt und schließlich eine eigene kleine Wohnung bezieht. Der ursprüngliche Traum vom Cowboy- und Rodeoleben tritt zunehmend in den Hintergrund, während die Bindung zu Familie, Landschaft und Tieren als prägendes Element seines Lebens bestehen bleibt.
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