Die Gans von Sedan

BR Deutschland Frankreich 1959 Spielfilm
Filmanfang
Duration
08:46 min
Director
Production company
Universum-Film AG (UFA) (Berlin), Compagnie Artistique de Productions et d' Adaptions Cinématographiques S.a.r.l. (C.A.P.A.C.) (Paris)
Rights statement
Source
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Kategorie
Filmanfänge

Das Video zeigt die ersten fünf Minuten des Films.  
Quelle: Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung

Filminhalt: 1870, es herrscht Krieg zwischen Frankreich und Deutschland. Die letzten Augusttage: Léon, ein einfacher Soldat, nimmt in einem kleinen Fluss ein leider vorschriftswidriges Bad. Im Wasser begegnet er dem deutschen Soldaten Fritz, der hinter einer Gans herjagt. So stellen die beiden sehr schnell fest, dass sie nicht nur Erbfeinde, sondern auch noch Menschen sind, ja sogar Freunde werden können. Doch die Ereignisse trennen sie so schnell, dass sie nicht einmal Adieu sagen können, und in der Hektik des Anziehens ihre Uniformen verwechseln. Das aber kann man keinem Vorgesetzten erklären, ohne für einen Spion oder Deserteur gehalten zu werden. Das wissen auch die beiden und suchen einander verzweifelt auf abgelegenen Pfaden, um wieder in ihre richtige Uniform schlüpfen zu können.

Sie finden sich, und Marguerite, eine junge Bäuerin, in die sich beide verlieben, nimmt sie auf ihrem kleinen Hof auf. Aber der Krieg geht weiter, und Léon wird gefangen genommen. Angeblich soll er einen deutschen Offizier getötet haben. Nun bekommt Fritz die Chance, ihn vor dem Erschießen zu retten, und die Freundschaft siegt über die Eifersucht.

"Die Gans von Sedan" wurde 2020 im Rahmen des Förderprogramms Filmerbe (FFE) von der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung digitalisiert.

filmportal.de, die zentrale Internet-Plattform zum deutschen Film und eine Abteilung des DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, dokumentiert die Ergebnisse des Förderprogramms Filmerbe (FFE) von BKM, den Ländern und FFA. Von abendfüllenden Produktionen in diesem Förderprogramm werden die Filmanfänge auf filmportal.de bereitgestellt. Dies gilt als Beleg für die erfolgreich durchgeführte Digitalisierung.