Credits
Director
Screenplay
Director of photography
Editing
Music
Cast
- Beate Rehberg
- Miguel
- Mike
- Beates Mutter
- Beates Stiefvater
- Gordon
- Konsulatsbeamter
- Die Andere
Production company
Producer
All Credits
Director
Assistant director
Screenplay
Director of photography
Assistant camera
Make-up artist
Costume design
Editing
Sound
Sound assistant
Audio mixing
Music
Cast
- Beate Rehberg
- Miguel
- Mike
- Beates Mutter
- Beates Stiefvater
- Gordon
- Konsulatsbeamter
- Die Andere
Production company
in co-production with
Producer
Producer (TV)
Unit production manager
Production assistant
Production manager
Original video distributor
Duration:
90 min
Screening:
TV-Erstsendung (DE): 12.12.1975
Titles
- Originaltitel (DE) Die letzten Ferien
Versions
Original
Duration:
90 min
Screening:
TV-Erstsendung (DE): 12.12.1975
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Der Südamerikaner Miguel, welcher einsamen Urlauberinnen jeglichen Alters das Inseldasein versüßt und manchen zwielichtigen Nebengeschäften nicht abgeneigt ist, soll den Mord managen. Der Plan ist, dass eine von Miguel zu beschaffende junge Frau, die Beate zum Verwechseln ähnlich sieht, die Erbschaft offiziell antritt – und das Vermögen gegen ein entsprechendes Honorar dann an Beates Eltern weiterreicht.
Doch der Anschlag auf das Leben des Mädchens misslingt. Beate wird von der Flut an den Strand getrieben und kommt zunächst in einer Hippie-Wohngemeinschaft unter. Und muss dann lernen, was ein Mensch in unserer technisierten Bürokratie ohne seine Hundemarke wert ist – nichts! Beate kann sich ohne Ausweispapiere nicht legitimieren und versucht daher, diese zurückzuerlangen, nachdem sie hinter den teuflischen Plan ihrer Eltern gekommen ist. Am Ende sitzt Beate wieder neben diesen im Flugzeug nach Deutschland und spendiert Schampus in der Gewissheit, im Besitz der Millionenerbschaft zu sein – und in der Erwartung, die deutsche Polizei werde die Verbrecher bereits am Flughafen festnehmen...
Rainer Erlers Fernsehfilm „Die letzten Ferien“, der erstmals am 12. Dezember 1975 im „Zweiten“ ausgestrahlt worden ist, entspricht in seiner hochspannenden Machart ganz dem teuflischen Mordplan. Der geradezu gespenstisch anmutende Streifen, den Erler mit seiner Münchner Firma auch selbst produziert hat, lebt von seiner actionreichen Handlung ebenso wie von ruhigen, kontemplativen Szenen, die Verständnis wecken für die Außenseiter einer skrupellosen Gesellschaft. So werden die Mitglieder der Hippie-Kommune mit freundlicher Sympathie gezeichnet. Mike, der Beate bei ihrer Heimreise hilft, wird in seiner Einsiedlerbehausung aber nicht als Gegenmodell hochstilisiert: Er offenbart Verhaltensweisen der Verklemmung, des Verdrängens eigener biographischer Erlebnisse und es wird deutlich, dass er nicht wirklich in einer heilen Welt innerhalb des Urlauberparadieses lebt.
Apropos Urlaubslandschaft. In besonderer Weise beklemmend ist eine Szene, in der Beate, glücklich gestrandet und halbwegs wieder erholt, noch nicht weiß, dass ihr Urlaubsflirt Miguel mit ihren Eltern unter einer Decke steckt. Sie kehrt deshalb sorglos in den Ferienbungalow der Familie zurück, wo sie sich unvermutet mit ihrer „Doppelgängerin“ konfrontiert sieht. Als sie ihre geradezu ausweglose Lage begreifend flieht, wird sie von Miguel verfolgt. Und kein Urlauber krümmt auch nur einen Finger, um ihr zu helfen: niemand mischt sich ein. Beate hat Glück, dass Miguel irrtümlicherweise ein anderes Mitglied der Kommune erschießt, das er für die junge Deutsche gehalten hat...
Pitt Herrmann