Shaheen Dill-Riaz
Quelle: Filmfestival Max Ophüls Preis 2009, © Zahidul Karim/ LEMME FILM
Shaheen Dill-Riaz
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Shaheen Dill-Riaz, geboren 1969 in Dhaka, Bangladesch, ist in seiner Geburtsstadt zunächst als Filmkritiker tätig und gehört dort auch zu den Organisatoren des Internationalen Kurzfilm-Festivals. Im Jahr 1992 erhält er ein Stipendium des Goethe-Instituts und nimmt in Berlin ein Studium der Kunstgeschichte auf, das er drei Jahre später abschließt. Direkt im Anschluss beginnt er ein Studium im Bereich Kamera an der Hochschule für Film und Fernsehen Konrad Wolf in Potsdam-Babelsberg. Bereits mit seinem Abschlussfilm "Sand und Wasser" (2002) erregt Dill-Riaz größeres Aufsehen – die Dokumentation über die schwierigen Lebensbedingungen im Jamuna-Delta wird mit mehreren Preisen ausgezeichnet.
Auch in seinen nächsten Filmen befasst Dill-Riaz sich mit der Lebenssituation in seinem Geburtsland: "Die glücklichsten Menschen der Welt" (2005) dokumentiert den Alltag von vier jungen Menschen in der Metropole Dhaka; "Eisenfresser" erzählt von den unmenschlichen Bedingungen, unter denen bitterarme Saisonarbeiter im Süden Bangladeschs auf den gigantischen Schiffsabwrack-Werften arbeiten müssen.
Filmografie
| 2008/2009 |
Korankinder Regie, Drehbuch, Kamera, Produzent |
| 2006/2007 |
Eisenfresser Sprecher, Regie, Drehbuch, Übersetzung, Kamera |
| 2004/2005 |
Die glücklichsten Menschen der Welt Sprecher, Regie, Drehbuch, Kommentar, Kamera |
| 2001/2002 |
Sand und Wasser Regie, Drehbuch, Kamera |


