Mensch ohne Namen

Deutschland 1932 Spielfilm
Filmanfang
Dauer
06:58 min
Produktionsfirma
Universum-Film AG (UFA) (Berlin)
Rechtsstatus
Quelle
Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung
Kategorie
Filmanfänge

Das Video zeigt die ersten fünf Minuten des Films.

Filminhalt: Nach einer schweren Verwundung, die er sich im Ersten Weltkrieg zugezogen hat, war Heinrich Martins Gedächtnis jahrelang wie ausgelöscht: Er wusste weder seinen Namen, noch, was für ein Leben er geführt hatte.

Nun ist ihm schlagartig alles wieder eingefallen: Er stammt aus Berlin, war verheiratet mit einer hübschen Frau und besaß eine florierende Autofirma. Doch als er jetzt, nach 16 Jahren Abwesenheit, in seine Fabrik zurückkehrt, erkennt ihn niemand mehr, und niemand glaubt ihm die Geschichte vom Gedächtnisschwund – Heinrich Martin wurde bereits Jahre zuvor offiziell für tot erklärt.
Völlig verzweifelt und lebensmüde will Martin sich von einer Brücke stürzen, wird aber im letzten Moment von Julius Hanke gerettet. Hanke gewährt Martin in seiner ärmlichen Wohnung Unterkunft für die Nacht. Am nächsten Morgen lernt Martin die Stenotypistin Grete Schulze kennen. Ihr lebensfrohes Wesen gibt ihm neuen Mut, und so versucht er noch einmal sein Glück in seiner Fabrik. Es gelingt ihm auch, bis zu seinem alten Freund und Teilhaber Dr. Sanders vorzudringen; aber nicht einmal der erkennt ihn wieder und weist ihm die Tür. Und als selbst seine Ehefrau ihn für einen Schwindler hält, muss er erkennen, dass die Person "Heinrich Martin" für den Rest der Welt nicht mehr existiert ...