Das Gelände

Deutschland 2013/2014 Dokumentarfilm

Inhalt

Mischung aus Filmessay und Langzeitdokumentation über jenes Berliner Gelände, wo sich einst das Gestapo-Hauptquartier befand und auf dem heute das Dokumentationszentrum "Topographie des Terrors" steht. Von 1986 bis 2013 hat der Regisseur Martin Gressmann das Areal und seine unmittelbare Umgebung regelmäßig gefilmt. In seiner Dokumentation zeigt er, wie sich das Gelände im Lauf der Jahre veränderte. Jahrelang war es ein vernachlässigtes, unbebautes Niemandsland, das etwa zu Fahrübungen ohne Führerschein benutzt wurde; in den 1980er Jahren kam es zu ersten Ausgrabungen, die Grundrisse von unterirdischen SS-Büros und Folterzellen zutage förderten; schließlich, in den 2000er Jahren, wurde das Gelände zum Standort eines Museum, das sich explizit mit den dort begangenen Gräueltaten der Nazis befasst. Auf der Tonspur sind die Bilder mit Gedanken Gressmanns unterlegt, vor allem aber mit Aussagen von Zeitzeugen, Historikern, Stadtplanern und Politikern.

 

Kommentare

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rolschu
Das Gelände - herausragend!
Selten, nein - noch nie hat mich ein Dokumentarfilm dermaßen fasziniert wie dieser. Selbst Menschen, denen das Gelände nicht bekannt ist, werden nach kurzer Zeit gebannt sein. Für einigermaßen interessierte Berliner/innen und Berlin-Besucher/innen ist dieser Film eigentlich ein Muss. Ich hoffe, die Kulturverantwortlichen in Berlin (und dem Bund) erkennen das Potential dieses Films.

Credits

Alle Credits

Dreharbeiten

    • Berlin
Länge:
93 min
Format:
DCP, 16:9
Bild/Ton:
Farbe, Stereo
Aufführung:

Uraufführung (DE): 22.03.2014, Berlin;
Kinostart (DE): 09.11.2016

Titel

  • Originaltitel (DE) Das Gelände
  • Weiterer Titel Wasted Land
  • Weiterer Titel Terrain Vague

Fassungen

Original

Länge:
93 min
Format:
DCP, 16:9
Bild/Ton:
Farbe, Stereo
Aufführung:

Uraufführung (DE): 22.03.2014, Berlin;
Kinostart (DE): 09.11.2016

Auszeichnungen

FBW 2019
  • Prädikat: wertvoll
Preis der deutschen Filmkritik 2016
  • Bester Dokumentarfilm
achtung berlin 2015
  • Beste Kamera