Inhalt
Der Dokumentarfilm zeichnet die Geschichte des deutschen Unterhaltungsfernsehens der 1990er Jahre aus der Perspektive von Frauen nach. Komikerinnen und Moderatorinnen wie Maren Kroymann, Hella von Sinnen, Bettina Böttinger, Gaby Köster und Esther Schweins blicken auf ihre Arbeit in einer Fernsehlandschaft zurück, die lange von männlichen Stimmen und Rollenbildern dominiert war. Der Film beleuchtet, wie weiblicher Humor marginalisiert wurde, welche strukturellen Hürden Frauen im Comedy- und Showbetrieb überwinden mussten und wie stark eine ganze Generation von Zuschauenden durch männlich geprägte Unterhaltung sozialisiert wurde. Dabei verbindet die Dokumentation persönliche Erinnerungen mit einer kritischen Auseinandersetzung darüber, wie sich im Fernsehen Machtverhältnisse spiegeln.
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