Inhalt
Der Langzeitdokumentarfilm begleitet die Schwestern Mahya, Zahra und später auch die jüngere Maleka über einen Zeitraum von 18 Jahren und zeichnet ihren Weg vom unbeschwerten Aufwachsen in Teheran bis ins Erwachsenenalter nach. Während die Mädchen zunächst mit Spielen und Alltagsabenteuern beschäftigt sind, treten mit zunehmendem Alter die religiösen und gesellschaftlichen Erwartungen ihrer traditionellen Umgebung immer stärker in den Vordergrund. Mit Beginn der Pubertät verändern sich ihre Freiheiten, und Vorstellungen über die Rolle von Frauen prägen zunehmend ihren Alltag. Der Filmemacher Massoud Bakhshi, zugleich ihr Onkel, dokumentiert das Leben der Schwestern seit 2007 und konfrontiert sie in einer zweiten Ebene des Films als junge Erwachsene mit den Aufnahmen aus ihrer Kindheit. Dadurch entsteht ein vielschichtiges Bild ihrer persönlichen Entwicklung, ihres wachsenden Bewusstseins für eigene Rechte und ihres Umgangs mit familiären Erwartungen sowie dem Wunsch nach Selbstbestimmung.
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