Inhalt
Der Dokumentarfilm begleitet die Bewohner eines abgelegenen Ortes in der sibirischen Taiga. Sie alle sind an diesen Ort gekommen, da sie einem Mann folgen, der sich "Wissarion" nennt und sich für die Wiedergeburt Jesu Christi hält. "Wissarion", der eigentlich Sergej Torop heißt und in seinem früheren Leben Verkehrspolizist war, gründete in den 1990er-Jahren die "Kirche des Letzten Testaments" und scharte rund 5000 Anhänger um sich, alle auf der Suche nach Sinn und Gemeinschaft. Zwischen 2013 und 2022 reiste Regisseurin Kristina Shtubert fünf Mal zu der Glaubensgemeinschaft und begleitet das Leben der Menschen, die sich dort niedergelassen haben. Von der Arbeit im Haus und auf den harschen sibirischen Feldern bis zu den im Wald spielenden Kindern fängt der Film das Leben der Gläubigen und derjenigen, die dort leben, aber nicht an "Wissarion" glauben, ein, und stellt Fragen nach Zusammenhalt und Zugehörigkeit.
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