Die FFA-Jury für Verleihförderung hat in ihrer jüngsten Sitzung die Kinostarts von vier Spiel- und drei Dokumentarfilmen mit insgesamt 446.000 Euro gefördert. Sechs der sieben Titel wurden von Regisseurinnen realisiert.
Drei der nun mit kultureller Verleihförderung des Bundes in die Kinos kommenden Filme sind aktuell im Programm des Filmfests München zu sehen, alle sieben Titel feierten ihre Weltpremieren in der ersten Jahreshälfte auf renommierten Festivals. Mit Auszeichnungen aus Cannes kamen Valeska Grisebachs "Das geträumte Abenteuer" (Preis der Jury, Starttermin 24. September) und Paweł Pawlikowskis "Vaterland" (Preis für die Beste Regie, Starttermin 3. September) nach München; die derzeit im Münchner Wettbewerb CineKindl laufende Abenteuerkomödie "Das Geheimnis der gestohlenen Maske" (29. Oktober) von Nancy Mac Granaky-Quaye wurde im März auf dem Internationalen Kinderfilmfestival Montréal uraufgeführt. Anfang Mai feierte Maria Wischnewkis dokumentarisches Porträt "Helene Weigel – Revolutionärin im Rampenlicht" (12. November) Premiere im internationalen Wettbewerb des DOK.fests München, im Februar wurde Eva Trobischs Drama "Etwas ganz Besonderes" (9. Juli) im Wettbewerb der Berlinale gezeigt. Zu Beginn des Festivaljahres gewann Jelena Ilićs "Eine Krankheit wie ein Gedicht" (8. Oktober) im Januar den Publikumspreis Dokumentarfilm beim Filmfestival Max Ophüls Preis; im selben Monat wurde Cynthia Beatts essayistischer Dokumentarfilm "Heart of Light – Eleven Songs for Fiji" (1. Oktober) mit Tilda Swinton auf dem International Film Festival Rotterdam uraufgeführt.
Die nächste Fördersitzung für die jurybasierte kulturelle Verleihförderung findet am 8. September 2026 statt, Einreichfrist ist der 14. Juli. Zur Übersicht der kommenden Einreich- und Sitzungstermine.
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Quelle: www.ffa.de