Maren Ade, Hüseyin Tabak und Maria Schrader sind unter den Regisseur*innen, deren neue Projekte von der Jury für Spielfilm gefördert wurden. Vier Spielfilme erhielten zusammen 1.950.000 Euro Produktionsförderung, bei drei weiteren Projekten wurde die Projektentwicklung mit 260.000 Euro gefördert. Insgesamt vergab die Jury somit 2.210.000 Euro an sieben Spielfilmprojekte.
Zwei der nun produktionsgeförderten Projekte basieren auf bekannten Buchvorlagen: Maria Schraders Drama "Arbeit und Struktur" adaptiert Wolfgang Herrndorfs Zeugnis seiner letzten Lebensjahre fürs Kino, Hüseyin Tabaks Komödie "Mama, bitte lern Deutsch" verfilmt Tahsim Durguns autobiografischen Bestseller. Mit jurybasierter kultureller Filmförderung des Bundes entstehen außerdem nach Originalstoffen zwei Spielfilme iranischstämmiger Regisseur*innen: Narges Kalhors Fantasy-Geschichte "The Inverted Well" und das Drama "Parastoo" des in diesem Jahr als Co-Autor von "Ein einfacher Unfall" Oscar-nominierten Nader Saeivar.
Projektentwicklungsförderung vergab die Jury an Maren Ades Mutterschaftsdrama "Das Zauberwort", an Alba Sotorras Animationsprojekt "Pink Punk Delta" und an Leonie Krippendorffs Adoleszenzdrama "Merkurkind".
Die nächste Fördersitzung der Jury für Spielfilm findet am 10. und 11. September 2026 statt, Einreichfrist für die darauffolgende Sitzung im Dezember ist der 29. September. Zur Übersicht der kommenden Einreich- und Sitzungstermine.
Alle Förderergebnisse finden Sie hier.
Quelle: www.ffa.de