Inhalt
Was als Erholungskur angelegt ist, wird zum Albtraum: Im Nachkriegsdeutschland erleben Millionen Kinder, die in Ferienheime "verschickt" werden, eine systematische Gewalt, die sie ein Leben lang prägt. Von diesen Kinderverschickungen erfährt die Filmemacherin aus Erinnerungen ihrer Mutter und begibt sich auf eine Reise, um das Phänomen tiefer zu ergründen. Sie spricht mit Betroffenen und begleitet eine Jugendtheatergruppe in Berlin, die die Erlebnisse in einem Stück umsetzt. Über die Gräueltaten in den Heimen hinaus zeigt der Film die emotionale Sprachlosigkeit in den Familien, in denen das Erlebte oftmals gar nicht thematisiert wurde. Er stellt die Frage, wie sich vermeiden lässt, dass das Trauma an die nächste Generation weitergegeben wird.
Quelle: DOK.fest München 2026 / Anja Klauck
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