"Klassentreffen 1.0", Quelle: Warner Bros. Pictures Germany, DIF, © 2018 Warner Bros. Ent.
Milan Peschel, Til Schweiger, Samuel Finzi (v.l.n.r.)

Neu im Kino: Klassentreffen 1.0

Klassentreffen sind bisweilen zweischneidige Angelegenheiten, schon im Vorfeld kann sich die Vorfreude auf ein Wiedersehen auch mit einer tiefen Skepsis mischen: Was ist wohl aus den ehemaligen Mitschülern geworden? Was habe ich Vorzeigbares erreicht in meinem Leben? Und will ich wirklich Antworten auf diese Fragen? Solche Gemengelage ist der Ausgangspunkt von Til Schweigers neuer Komödie "Klassentreffen 1.0". Die Endvierziger Thomas, Andreas und Nils – Til Schweiger, Milan Peschel und Samuel Finzi – führen da nicht unbedingt glorreiche Existenzen: Stressige Jobs, quengelnde Kinder, Beziehungen am Abgrund prägen ihren Alltag. Umso mehr wollen sie beim Klassentreffen sich selbst und den anderen zeigen, was für tolle Hechte sie nach all den Jahren noch sind. Dumm nur, dass Thomas eine Anstandsdame in Gestalt der 17-jährigen Tochter (Lilli Schweiger) seiner Freundin dabei hat... Die zwangsläufig folgenden Turbulenzen und Peinlichkeiten setzt Schweiger launig, mit viel Schwung und höchst spielfreudiger Unterstützung seiner Co-Stars in Szene. Und er beweist in "Klassentreffen 1.0" wieder einmal ein gerüttelt Maß Selbstironie, wenn er männliche Eitelkeiten zum Ziel seines Spotts macht.

Aktuelles

Im Jahre 2017 haben mit insgesamt 15,3 Mio. fast genau so viele Menschen einen Arthouse-Film in einem Programmkino gesehen - wie im Jahr davor (-0,7%). Damit wurde bei 122,3 Mio. Gesamtbesuchen jede achte Kinokarte (12,5%) in einem Programmkino erstanden.

Die Akademie der Künste hat den Nachlass des Dokumentarfilmers Peter Voigt (1933–2015) übernommen. Mit einer Veranstaltung zur Eröffnung am 25. September würdigt sie den Filmemacher und gibt Einblicke in sein Archiv.

In ihrer fünften Sitzung dieses Jahres hat die Kommission für Verleih-, Vertriebs- und Videoförderung insgesamt 3.040.276,75 Euro bewilligt. Der Kinostart von sieben Filmen wird mit 1.670.000 Euro Verleihförderung und Medialeistungen in Höhe von 800.000 Euro unterstützt – darunter die neuesten Produktionen von Caroline Link, Sönke Wortmann und Florian Henckel von Donnersmarck.

Das 12. Fünf Seen Filmfestival - diesmal mit Termin im September - war ein großer Erfolg. Rund 19.000 Filmfans kamen während der zehn Festivaltage in die Spielstätten in Starnberg, Gauting, Schloss Seefeld und Weßling.

Die Auszeichnungen wurden am 14. September im Rahmen einer festlichen Gala im Berliner Zoo Palast verliehen.