"A Pure Place", Source: ZDF, © ZDF, Elizabeth Rovit
Lena Lauzemis, Wolfgang Czeczor, Sam Louwyck, Nikias Chryssos, Daniel Sträßer, Claude Albert Heinrich, Greta Bohacek (v.l.n.r.) bei den Dreharbeiten

Produktionsnotizen: A Pure Place

Vor drei Jahren sorgte der Regisseur Nikias Chryssos mit seinem höchst eigenwilligen Langfilmdebüt "Der Bunker", über eine komplett isoliert lebende Familie, für Aufsehen. Mitte Dezember endeten die Dreharbeiten zu seinem zweiten Kinofilm, dessen Geschichte kaum weniger bizarr klingt: "A Pure Place" handelt von den Geschwistern Paul (12) und Irina (15), die als Kleinkinder verschleppt wurden und bei einer Sekte auf einer Mittelmeerinsel aufwuchsen. Sie haben sich mit den eigentümlichen Regeln der Gemeinschaft arrangiert, doch als Irina in der Sekten-Rangordnung aufsteigt und von ihrem Bruder getrennt wird, beginnt Paul die Machtstrukturen immer aggressiver in Frage zu stellen…  Ähnlich wie in "Der Bunker" erzählt Chryssos also auch in seinem kommenden Film von einer hermetischen Welt mit hierarchischen Beziehungsgeflechten, und erneut stellt er junge Menschen in Bezug zu einem verschrobenen Machtsystem. Die Hauptrollen spielen die talentierten Newcomer Greta Bohacek und Claude Albert Heinrich. Der Start von "A Pure Place" ist für 2019 angekündigt – wir sind sehr gespannt!

Aktuelles

Der European Film Market (EFM) der 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin findet vom 7. bis 15. Februar 2019 statt. Als einer der wichtigsten Filmmärkte der Welt öffnet er erneut seine Tore und bereits jetzt sind die Ausstellungsflächen im Gropius Bau und Marriott Hotel ausgebucht.

Der deutsche Beitrag "Werk ohne Autor" von Florian Henckel von Donnersmarck (Pergamon Film, Wiedemann & Berg Film, Beta Cinema) ist auf der Shortlist der letzten neun Filme für den 91. Oscar® in der Kategorie Bester nicht-englischsprachiger abendfüllender Kinofilm. Dies teilte die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (AMPAS) mit.

Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin verleihen der britischen Film- und Theaterschauspielerin Charlotte Rampling den Goldenen Ehrenbären für ihr Lebenswerk und widmen ihr die Hommage.

Apichatpong Weerasethakul mit Tilda Swinton, Albert Serra mit Ingrid Caven, Isabell Heimerdinger, Clemens von Wedemeyer - 10 künstlerische Experimentalfilme erhalten insgesamt 245.000 Euro Produktionsförderung vom Medienboard.

Das polnische Liebesdrama "Cold War" von Pawel Pawlikowski ist der Beste Europäische Film des Jahres. Dies gab die Europäische Filmakademie am Samstagabend bei einer feierlichen Gala in Sevilla bekannt. Der Film gewann vier weitere Preise.