Arend Agthe, Source: MFA+ FilmDistribution, DIF, © Arend Agthe, Foto: Zia Ziarno
Arend Agthe

70. Geburtstag: Arend Agthe

Als damaliger Autor der Satirezeitschrift "Pardon" und Mitglied der "Gruppe Arnold Hau" nimmt es kaum wunder, dass Arend Agthe seine Kinokarriere Ende der 1960er mit humoristischen Kurzfilmen begann. Auch seinen ersten "großen" Film "Das Casanova-Projekt" (1981) drehte er mit seinen Frankfurter Satire-Kollegen. Ab den 1980er Jahren fand Agthe dann zu seiner zweiten Berufung, Filme für Kinder und Jugendliche zu drehen, die Protagonisten wie Publikum ernst nehmen, trotzdem großen Spaß machen, und in denen oft auch Tiere eine wichtige Rolle spielen, so zum Beispiel in "Flußfahrt mit Huhn" (1984), "Küken für Kairo" (1985) und "Der Sommer des Falken" (1988). Zeitgleich drehte Agthe für Kinderserien im TV, wie die "Sesamstraße", "Löwenzahn" und "Siebenstein". Ab den 1990ern widmete sich der Regisseur dann auch wieder erwachseneren Themen und zeichnete unter anderem für etliche Bienzle-Tatorte verantwortlich. Zuletzt brachte Agthe die warmherzige Verfilmung von "Rettet Raffi!" (2014) nach einem Kinderbuch aus seiner eigenen Feder auf die Leinwand - ein waschechter Hamsterkrimi aus Hamburg für jung und alt. Heute feiert Arend Agthe seinen 70. Geburtstag, und wir wünschen alles Gute!

Aktuelles

In ihrer 169. Sitzung förderte die Film- und Medienstiftung NRW 23 Projekte mit 7.208.628 Euro, davon neun Kinospielfilme, zwei Dokumentarfilme, eine Serie, zwei Drehbücher und fünf Verleihprojekte.

Startschuss für die zwölfte Ausgabe des Drehbuchpreises Kindertiger: Ab sofort können wieder Drehbücher von Kinderfilmen eingereicht werden. Der Drehbuchpreis von VISION KINO und KiKA ist erneut mit 20.000 Euro dotiert.

Die 69. Internationalen Filmfestspiele Berlin sind erfolgreich zu Ende gegangen. Zum Publikumstag am 17. Februar strömten noch einmal zahlreiche Zuschauer*innen in die Kinos, um Festivalhighlights aus allen Sektionen zu erleben.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien Monika Grütters würdigte den großen Schauspieler für seine bedeutende künstlerische Lebensleistung.

Der Amnesty-Filmpreis der diesjährigen Berlinale ging an "Espero tua (re)volta" ("Your Turn") von Eliza Capai. Der Film lief in der Sektion "Generation 14plus" des Festivals.