Geschichte der Migration in der BRD

Titel

Geschichte der Migration in der BRD

1. Phase (1955 – 1973): Anwerbephase Verhandlungen zu befristeter Arbeitsmigration gehen von Initiativen der Anwerbeländer aus. Die Vereinbarungen enthalten jeweils unterschiedliche Bestimmungen (bezüglich der Türkei, Marokkos, Tunesiens und Jugoslawiens restriktiver)1955Bundesregierung schließt mit Italien Anwerbevereinbarungen ab 1960 Bundesregierung schließt mit Griechenland und Spanien Anwerbevereinbarungen ab 1961 Bundesregierung schließt mit der Türkei Anwerbevereinbarungen ab 1963 Bundesregierung schließt mit Marokko Anwerbevereinbarungen ab 1964 Bundesregierung schließt mit Portugal Anwerbevereinbarungen ab Beschränkung der Aufenthaltsdauer für Türken auf zwei Jahre wird aus der Anwerbevereinbarung gestrichen 1965 Bundesregierung schließt mit Tunesien Anwerbevereinbarungen ab 1965 – 1971 Anstieg des Ausländeranteils an Schulen von 35.000 auf 159.000 1966/67 Rezension: Abnahme der Ausländerbeschäftigung um 400.000 1968 Bundesregierung schließt mit Jugoslawien Anwerbevereinbarungen ab 1968 – 1973 Hochkonjunktur: Anstieg ausländischer Beschäftigter von 991.300 auf 2.595.00 1969 Italiener stellen mit 23% größtes Ausländerkontingent Verstärkte Anwerbungen in Jugoslawien und der Türkei 1971 Änderung der Arbeitserlaubnisregelung: Ausländische Arbeitnehmer, die länger als fünf Jahre in Deutschland gearbeitet haben, können eine besondere Arbeitserlaubnis erhalten 1972 Türken stellen größtes Ausländerkontingent 1973 Höhepunkt der Zuwanderung "Aktionsprogramm für Ausländerbeschäftigung" zur Beschränkung der Ausländerzahl Streiks türkischer Arbeiter in westdeutschen Fabriken Am 23.11. Verordnung eines Anwerbestopps

Quellen: Internetseite der Bundesbeauftragten für Migration, Flüchtlinge und Integration:
http://www.integrationsbeauftragte.de/; Stand: 08.01.05Hisashi Yano: Migrationsgeschichte. In: Carmine Chielino (Hrsg.): Interkulturelle Literatur in Deutschland: ein Handbuch. Weimar: Metzler 2000.

Gliederung