Hans Gastl, Sohn eines Staatsanwaltes wächst im München vor dem Ersten Weltkrieg in saturierten Verhältnissen auf. Die Strenge des Vaters und dessen Scheinmoral – Amüsement mit "leichten Mädchen" – verstricken ihn in Widersprüche mit sich selbst und seinem Elternhaus. Er sucht Zuflucht bei einer Prostituierten, die zwar noch Kraft für echte Gefühle hat, aber nicht die Kraft, sich aus ihrem Milieu zu lösen. Gastl findet neue Freunde unter Künstlern. Doch der Krieg macht aus einigen von ihnen – einst expressive Kriegsgegner – fanatische Kriegsbejaher. Der Künstler Sack, ein Dichter, bleibt sein einziger Gefährte. Hans Gastl trennt sich schließlich von Kindheit, Jugend, Eltern und Freunden, um seinen eigenen Weg zu suchen.
Verweise
Credits
Alle Credits
Regie: Egon Günther Regie-Assistenz: Bodo Schmidt Drehbuch: Egon Günther , Günter Kunert (nach dem gleichnamigen Roman von Johannes R. Becher) Dramaturgie: Konrad Schwalbe Kamera: Günter Marczinkowsky Standfotos: Peter Dietrich , Wolfgang Ebert Bauten: Harald Horn (Szenenbild) Bau-Ausführung: Heike Bauersfeld Außenrequisite: Sigrid Weidhaas Maske: Otto Banse , Christa Eifler Kostüme: Werner Bergemann Schnitt: Rita Hiller Ton: Max Sandler Musik: Paul Dessau (Aus einem Requiem) Darsteller: Rolf Ludwig Vater Gastl Katharina Lind Mutter Gastl Jan Spitzer Hans Gastl Mathilde Danegger Großmutter Doris Thalmer Christine Heidemarie Wenzel Fanny Klaus Hecke Löwenstein Jürgen Heinrich Hartinger Bodo Krämer Feck Wilfried Mattukat Freyschlag Annekathrin Bürger Magda Carl-Heinz Choynski Kreibich Manfred Krug Sack Rolf Römer Hoch Ralf Herrmann Hartinger als Kind Jörg Jaenicke Feck als Kind Andreas Kaden Hans Gastl als Kind Holger Paeck Freyschlag als Kind Fred Delmare Xaver Martin Flörchinger Bonnet Arthur Jopp Förtsch Hans Klering Herr Neubert Wolfgang Greese Waldvogel Wilhelm Gröhl Arnold Hans Knötzsch Lehrer Goll Helmut Schreiber Kunik Hanna Donner Frau Neubert Karin Freiberg Wirtin Brigitte Lindenberg Mutter Hartinger Eckhard Bilz Spion Herbert Dirmoser Spießer Heinz Laggies Wachtmeister Friedrich Links Richter Erich Mirek Vater Martinger Ernst-Georg Schwill Student Werner Wieland Schuldirektor Kurt Höhne Tuchmann Heinz Kögel König von Bayern Werner Kamenik Lehrer Hans-Eberhard Gäbel Fechtmeister Friedrich Neubert Harmoniumsspieler Renate Heymer Dame Walter Schüppel Beleuchter Gerd Thiemann Manipulator Hilmar Bodendieck Kellnerin Axel Triebel Polizist Otto Krieg-Helbig Anrufer Willi Neuenhahn Dicker Fritz Mohr Lehrer Rosa Lotze Dame Renate Prütz-Thiede 2. Dame Wolfgang Dietzel Klavierspielender Knabe Sylvia Hafemann Klärchen Bodo Schmidt Lebemann Günter Kunert Bildhauer Fritz Bogdon Curt W. Franke Karl-Ernst Sasse Ilse Voigt Gert Wien Jochen Diestelmann Sprecher: Reimar J. Baur Produktionsfirma: DEFA-Studio für Spielfilme (Potsdam-Babelsberg) (Künstlerische Arbeitsgruppe "Babelsberg") Produktionsleitung: Herbert Ehler Aufnahmeleitung: Horst Schmidt , Karlheinz Haarnagell Erstverleih: Progress Film-Verleih (Berlin/DDR)
Länge: 2912m, 106min Format: 35mm, 1:2,35 Bild/Ton: s/w, Mono Aufführung: Uraufführung (DD): 10.10.1968, Berlin, Karl-Marx-Allee; Erstaufführung (DE): 29.11.1968, Bochum, Ruhr-Universität
Titel
Originaltitel (DD) Abschied
Fassungen
Original Länge: 2912m, 106min Format: 35mm, 1:2,35 Bild/Ton: s/w, Mono Aufführung: Uraufführung (DD): 10.10.1968, Berlin, Karl-Marx-Allee; Erstaufführung (DE): 29.11.1968, Bochum, Ruhr-Universität Länge: 2912m, 106min Format: 35mm, 1:2,35 Bild/Ton: s/w, Mono Aufführung: Uraufführung (DD): 10.10.1968, Berlin, Karl-Marx-Allee; Erstaufführung (DE): 29.11.1968, Bochum, Ruhr-Universität