Monika Willi
Biografie
Die Österreicherin Monika Willi ist seit Mitte der 1990er Jahre als Cutterin tätig. Für ihren Schnitt bei Florian Flickers Tragikomödie "Suzie Washington" wird sie 1998 beim Saarbrücker Filmfestival Max Ophüls Preis mit dem Femina Filmpreis ausgezeichnet. Im gleichen Jahr arbeitet sie bei dem Dokumentarfilm "Frankreich, wir kommen!" erstmals mit Michael Glawogger zusammen, für den sie im Lauf der Jahre mehrmals die Montage von Filmen übernimmt.
Eine wiederholte Zusammenarbeit verbindet Willi auch mit dem Regisseur Michael Haneke: So zeichnet sie bei dem Cannes-Gewinner "Die Klavierspielerin" (2001), bei "Wolfzeit" (2003), bei "Funny Games U.S." (2007) und bei dem vielfach preisgekrönten "Das weisse Band – Eine deutsche Kindergeschichte" (2009) für die Montage verantwortlich. Für ihre Arbeit an "Das weisse Band" wird Willi 2010 für den Deutschen Filmpreis nominiert.
Filmografie
| 2011/2012 |
Liebe Schnitt |
| 2009-2011 |
Whores' Glory - Ein Triptychon zur Prostitution Schnitt |
| 2008/2009 |
Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte Schnitt |
| 2007 |
Contact High Schnitt |
| 2006/2007 |
Funny Games U.S. Schnitt |
| 2004 |
Ne fais pas ça! Schnitt |
| 2002/2003 |
Wolfzeit Schnitt |
| 2002/2003 |
Böse Zellen Schnitt |
| 2002-2005 |
Workingman's Death Schnitt |
| 2002 |
Richtung Zukunft durch die Nacht Schnitt |
| 2000/2001 |
Die Klavierspielerin Schnitt |
| 1998/1999 |
Nordrand Schnitt |
| 1991 |
Begräbnis einer Gräfin Schnitt |


