Max von Thun
Quelle: insightrelations, ©/Foto: Daniel Voelker
Max von Thun (2009)
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Maximilian Romedio Johann-Ernst Graf von Thun und Hohenstein wurde am 21. Februar 1977 in München als Sohn des Schauspielers Friedrich von Thun geboren. Ohne je eine Schauspielschule besucht zu haben, startete er seine Karriere Mitte der 1990er Jahre mit ersten Theaterauftritten in England.
Sein Debüt als Filmschauspieler gab er 1997 in Xaver Schwarzenbergers Fernsehspiel "Lamorte", in dem auch sein Vater mitwirkte. Nach einer Nebenrolle in Sigi Rothemunds "Unsere Kinder – Verschollen im Urlaub" (1998, TV) wurde er von dem Musiksender MTV als Moderator der Sendung "Kitchen TV" (1999) engagiert. Von 2000 bis 2003 wirkte er in 22 Folgen der Serie "Bei aller Liebe" mit. Seine erste Kinorolle spielte Max von Thun im Jahr 2000 in Simon Verhoevens Spielfilmdebüt "100 Pro". Es folgten größere und kleinere Nebenrollen in Angelo Colagrossis "Alles wegen Paul" (2001) und "Samba in Mettmann" (2004) sowie in Peter Gersinas "Mädchen, Mädchen 2 – Loft oder Liebe" (2004).
Sein Hauptbetätigungsfeld blieb jedoch das Fernsehen, wo er in einer Reihe aufwändiger Produktionen zu sehen war. So etwa in der Titelrolle des Mehrteilers "Kronprinz Rudolfs letzte Liebe" (2006), in Kai Wessels Weltkriegsdrama "Die Flucht" (2007), Rainer Matsutanis Thriller "Das Papst-Attentat" (2007), in der Titelrolle von Hanno Brühls Dokudrama "Remarque – Sein Weg zum Ruhm" (2008) oder in Urs Eggers Krimikomödie "Böses Erwachen" an der Seite von Uwe Ochsenknecht, Lisa Martinek und Nina Proll.
2009 spielte Max von Thun seine erste Kinohauptrolle in dem Drama "Pizza und Marmelade". Darin verkörperte er einen Architekten, der nach dem Verlust seines Jobs in eine schier unaufhaltsame soziale Abwärtsspirale gerät. Danach stand er für Hans W. Geißendörfers Junkie-Drama "In der Welt habt ihr Angst" vor der Kamera, das im März 2011 in die deutschen Kinos kam.
Mit Rollen in Detlev Bucks "Rubbeldiekatz" (2011/2012) und Marcus H. Rosenmüllers "Sommer der Gaukler" (2012) setzt er seine Kinokarriere fort.
Neben seiner Schauspielarbeit ist Max von Thun Sänger und Songwriter der Band "Von Thun & 77", die 2007 ihre erste CD mit dem Titel "Greatest Hits Vol. 1" veröffentlichte.
Filmografie
| 2011 |
RubbeldieKatz Darsteller |
| 2011 |
Die Tänzerin - Lebe deinen Traum Darsteller |
| 2010/2011 |
Lohn der Arbeit Darsteller |
| 2010/2011 |
Sommer der Gaukler Darsteller |
| 2010 |
Die Unmöglichkeit, sich den Tod vorzustellen Darsteller |
| 2010 |
Der Meisterdieb Darsteller |
| 2009-2011 |
In der Welt habt ihr Angst Darsteller |
| 2008 |
Engel sucht Liebe Darsteller |
| 2007/2008 |
Pizza und Marmelade Darsteller |
| 2006/2007 |
Die Flucht Darsteller |
| 2006 |
Das Glück klopft an die Tür Darsteller |
| 2006 |
Kronprinz Rudolf Darsteller |
| 2003/2004 |
Mädchen Mädchen 2 - Loft oder Liebe Darsteller |
| 2003/2004 |
Samba in Mettmann Darsteller |
| 2002 |
Sängerknaben Darsteller |
| 2001/2002 |
Andreas Hofer - Die Freiheit des Adlers Darsteller |
| 2001/2002 |
Cuba Darsteller |
| 2001 |
Déjà Vu Darsteller |
| 2000/2001 |
Alles wegen Paul Darsteller |
| 2000/2001 |
100 Pro Darsteller |
| 1998/1999 |
Mit fünfzig küssen Männer anders Darsteller |
| 1998 |
Falsches Spiel Darsteller |
| 1996 |
Lamorte Darsteller |


