Holger Meins
Quelle: Neue Visionen, DIF
Holger Meins
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Holger Meins, geboren am 26. Oktober 1941 in Hamburg, begann nach dem Abitur 1962 zunächst ein Studium an der Hochschule für Bildende Künste in Hamburg-Lerchenfeld und arbeitete nebenher als Kameraassistent. 1966 nahm er als einer der ersten Studenten sein Studium an der neu gegründeten Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb) auf. Neben seiner Mitwirkung bei Filmen von Hellmuth Costard und Helke Sander drehte Meins ein paar eigene Kurzfilme, zum Teil Agitprop-Werke wie die filmische Anleitung zum Bau eines Molotow-Cocktails. 1968 wurde er mit siebzehn weiteren Studenten wegen der Besetzung des Rektorats von der Hochschule verwiesen (was später gerichtlich wieder aufgehoben wurde). 1970 schloss sich Meins der RAF an. Er wurde am 1. Juni 1972 gemeinsam mit Jan-Carl Raspe und Andreas Baader verhaftet. Am 9. November 1974 starb er in der Untersuchungshaft in Wittlich nach mehreren Hungerstreiks.
Filmografie
| 2001 |
Starbuck Holger Meins Mitwirkung |
| 1998 |
Die kritische Masse Mitwirkung |
| 1980-1982 |
Über Holger Meins. Ein Versuch, unsere Sicht heute Mitwirkung |
| 1976 |
Es stirbt allerdings ein Jeder Mitwirkung |
| 1968/1996 |
Die rote Fahne Regie |
| 1967/1968 |
Ein Western für den SDS Kamera |
| 1967 |
Silvo Ton |
| 1967 |
Die Worte des Vorsitzenden Kamera |
| 1967 |
Situationen Mitwirkung |
| 1966 |
Klammer auf, Klammer zu Ton |
| 1966 |
Subjektitüde Darsteller, Ton |
| 1966 |
Oskar Langenfeld 12x Regie, Idee, Schnitt, Ton |
| 1966 |
Anfangszeiten Regie, Kamera |


