Franziska Weisz

Franziska Weisz

Weitere Namen: Franziska Weiß (Schreibvariante)
Darstellerin
*04.05.1980 Wien, Österreich

Biografie

Geboren 1980 in Wien, studierte Franziska Weisz Wirtschaft und schloss 2004 mit dem Magister für Entwicklungs- und Umweltpolitik ab. Ihr Leinwanddebüt gab sie in Ulrich Seidls "Hundstage". Danach wirkte sie unter anderem in Hanekes "Die Klavierspielerin" und in "C(r)ook" von Pepe Danquart mit. Daneben war Franziska Weisz auch in TV-Produktionen, wie dem "Tatort" oder in "Soko Kitzbühl" zu sehen. In "Hotel" übernahm sie erstmals die Hauptrolle in einem Kinospielfilm. Auf der Berlinale 2005 wurde sie zu "Europe"s new acting talent"- Shooting Star gewählt.

Zwei Jahre später sieht man sie auf der Berlinale in gleich zwei viel beachteten Filmen: In dem Serienmörder-Melodram "Distanz“, dem Eröffnungsfilm der Sektion "Perspektive deutsches Kino", spielt sie an der Seite von Ken Duken eine Hauptrolle; in Michael Glawoggers finsterem Gesellschaftsporträt "Vaterspiel", der in der Sektion "Panorama" Premiere feiert, hat Weisz eine kleinere Nebenrolle.

Mit der weiblichen Hauptrolle in Benjamin Heisenbergs Sozial- und Charakterstudie "Der Räuber" setzt Franziska Weisz ihre Reihe ungewöhnlicher und ambitionierter Rollen fort: Basierend auf einem wahren Fall verkörpert sie darin die Lebenspartnerin eines berüchtigten Serienbankräubers. Der Film feiert im Wettbewerb der Berlinale 2010 Premiere.

Im Anschluss übernimmt Weisz in "Habermann" an der Seite von Hannah Herzsprung, Ben Becker und Wilson Gonzalez Ochsenknecht erneut eine der Hauptrollen. Das Drama von Juraj Herz erzählt von Sudetendeutschen und ihrem Schicksal während des Zweiten Weltkriegs und danach.

Im Jahr darauf sieht man sie in einer ganzen Reihe ambitionierter Kino- und Fernsehproduktionen: So hat sie tragende Nebenrollen unter anderem in Urs Eggers gesellschaftskritischem Atomkraft-Thriller "Restrisiko" (TV), Peter Keglevics Politthriller "Der Chinese" (TV), nach einem Roman von Henning Mankell, und in Pia Strietmanns Familiendrama "Tage die bleiben", an der Seite von Götz Schubert und Max Riemelt.

Nach diesen sehr ernsten und schweren Stoffen übernimmt Weisz eine Rolle in Norbert Lechners Kinderfilm "Tom und Hacke" (2012): In der freien, nach Bayern verlegten Adaption von Mark Twains "Tom Sayer" verkörpert sie die strenge, aber gutherzige Tante Polli.

Franziska Weisz lebt seit dem Jahr 2007 in Berlin. Neben ihrer Schauspieltätigkeit engagiert sich die studierte Entwicklungspolitikwissenschaftlerin für eine nachhaltigere Nutzung von natürlichen Ressourcen, wie zum Beispiel Trinkwasser in Dritte-Welt-Ländern.

Filmografie

2011/2012 Unter Frauen
Darsteller
 
2011/2012 Tom und Hacke
Darsteller
 
2010/2011 Die Hand vor Augen
Darsteller
 
2010/2011 Tage die bleiben
Darsteller
 
2010/2011 Der Chinese
Darsteller
 
2009/2010 Renn, wenn du kannst
Darsteller
 
2009/2010 Habermann
Darsteller
 
2009 Ein halbes Leben
Darsteller
 
2008-2010 Der Räuber
Darsteller
 
2007-2009 Das Vaterspiel
Darsteller
 
2007-2009 Distanz
Darsteller
 
2003/2004 Hotel
Darsteller
 
2001 Hundstage
Darsteller
 

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