Anna Justice
Biografie
Anna Justice, geboren in Münster, machte eine Ausbildung als Übersetzerin für Englisch-Deutsch und lebte anschließend fünf Jahre in Los Angeles. Nach ihrer Rückkehre nach Deutschland studierte sie Regie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (dffb), zudem besuchte sie Drehbuchseminare an der University of Southern California. 1997 gab sie mit der Beziehungsgeschichte "Tut mir leid wegen gestern" ihr preisgekröntes Langfilmdebüt.
In den Jahren danach inszenierte sie eine Reihe von Fernsehspielen, darunter das hoch gelobte und für den Grimme-Preis nominierte Drama "Ich liebe das Leben" (2003), über eine junge Ärztin, deren Leben aus den Fugen gerät, als sie sich mit HIV infiziert.
2007 kam Anna Justices "Max Minsky und ich" in die Kinos. Der Kinder- und Jugendfilm über ein jüdisches Mädchen, das für den Prinz von Luxemburg schwärmt und sich schließlich in einen Mitschüler verliebt, erhielt sehr positive Kritiken und wurde unter anderem beim Montréal International Children's Film Festival und beim Filmfest München preisgekrönt.
Vier Jahre später legte sie mit "Die verlorene Zeit" (2011) ihren dritten Kinofilm vor: Ein Drama über ein polnisch-jüdisches Liebespaar, dem kurz vor Ende des 2. Weltkriegs die Flucht aus einem KZ der Nazis gelingt und sich anschließend aus den Augen verliert. Erst mehr als 30 Jahre später begegnen sie sich zufällig wieder.
Filmografie
| 2009-2011 |
Die verlorene Zeit Regie, Drehbuch-Mitarbeit |
| 2006/2007 |
Max Minsky und ich Regie |
| 2005 |
Noch einmal lieben Regie |
| 2003 |
Ich liebe das Leben Regie, Drehbuch |
| 1999/2000 |
Der Sommer mit Boiler Regie |
| 1997/1998 |
Tut mir leid wegen gestern Regie |



