Lauf um Dein Leben - Vom Junkie zum Ironman

Lauf um Dein Leben - Vom Junkie zum Ironman

Deutschland 2007/2008, Spielfilm

Der Sport beendete eine Drogenkarriere


An der Binse, dass die besten Geschichten eben doch vom Leben selbst geschrieben werden, ist etwas dran. Nun kommt ein erneuter Beweis dafür in die Kinos: Adnan G. Köses Regiedebüt "Lauf um dein Leben - Vom Junkie zum Ironman" basiert auf dem Leben des Weltklasse-Triathleten Andreas Niedrig. Wenn der, dargestellt von Max Riemelt, im Film vor einem mörderischen Wettkampf sagt: "Ich muss lebensmüde sein, aber was heißt das für einen, der schon mal tot war?", dann hat das eine beklemmende Wahrhaftigkeit.

Denn Niedrig, der vordere Plätze bei diversen wichtigen Triathlon-Wettkämpfen in Deutschland belegte und 2001 auf Hawaii unter die ersten Zehn kam, hat sich mit dem Sport das Leben gerettet: Er war drogensüchtig, opferte dem Heroinrausch beinahe sein Dasein, seine Familie, sein Kind. Im vermutlich letzten Augenblick, nachdem er einen Freund an die Droge verloren hatte, erlitt er einen Zusammenbruch, der ihn aufwachen ließ. In der Folge wurde der sportliche Ehrgeiz geweckt - eine Stehaufmännchen-Geschichte der verschärften Sorte.

Andreas Niedrig hat sein Leben gemeinsam mit dem Koblenzer Buchautor Jörg Schmitt-Kilian selbst aufgeschrieben (2007 neu erschienen bei Heyne) - Schmitt-Kilian ist als Kriminalkommissar seit Jahren in der Präventionsarbeit tätig. So wollen die beiden nun auch die Aufmerksamkeit rund um den Film für ein neues Präventionsprojekt unter der Schirmherrschaft der Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Sabine Bätzing, nutzen.

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Quelle: FFA

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