Die Jury des 8. Festival des deutschen Films

16.05.2012 | 15:49 Uhr

Die Jury des 8. Festival des deutschen Films

Die diesjährige Jury des Festival des deutschen Films Ludwigshafen, die am 24. Juni den "Filmkunstpreis" an den besten Film im Wettbewerb verleiht, wird vorgestellt.

Verena Lueken von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zählt zu den wichtigsten Stimmen der deutschen Filmkritik. Sie absolvierte zunächst ein Tanz-Studium in Frankfurt und Philadelphia. Ferner studierte sie Germanistik und Filmwissenschaft in Frankfurt und New York. Auf professionellem Umweg kam sie 1988 zum Journalismus und begann ein Jahr später als Autorin bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, für welche sie im Jahr 1995 als Kulturkorrespondentin für sieben Jahre nach New York ging. 1992 wurde Verena Lueken mit dem internationalen Publizistikpreis ausgezeichnet. Heute lebt und arbeitet die Journalistin als stellvertretende Feuilletonleiterin der FAZ wieder in ihrer Geburtsstadt.

Der Filmverleiher Torsten Frehse ist Geschäftsführer und Gesellschafter des Filmverleihs "Neue Visionen", den er 1997 gründete. Zudem ist er als Dozent in Berufsbildungsinstituten zur Ausbildung zum Kaufmann für audiovisuelle Medien tätig. Nach seinem Abitur absolvierte Frehse eine berufsbegleitende Ausbildung im Bereich Medienpädagogik/Video. Von 1992 bis 1997 arbeitete er als Sozialarbeiter in Berlin. Während dieser Tätigkeit war Frehse Mitbegründer und Geschäftsführer der Berliner Lichtblick-Kinos. Im Jahr 2005 etablierte er das DVD-Qualitätslabel "Good movies". Seit 2007 ist Frehse zudem Mitgesellschafter und Geschäftsführer der Kinos Central in Berlin. Frehse ist weiterhin Mitglied bei den folgenden Organisationen: AG Verleih – Verband unabhängiger Filmverleiher, AG Kino / Gilde und Verband der Filmverleiher VdF.

Filmregisseur Rudolf Thome, vergangenes Jahr mit seinem Kinofilm "Das rote Zimmer" (2010) im Wettbewerb vertreten, wechselt in diesem Jahr für das Festival des deutschen Films die Seite und komplettiert die dreiköpfige Jury. Bereits während seines Studiums – Germanistik, Geschichte, Philosophie – in München und Bonn begann Rudolf Thome erste Filmkritiken für den Bonner Generalanzeiger zu schreiben, später publizierte er Texte in der Süddeutschen Zeitung, dem Berliner Tagesspiegel und in der Zeitschrift Filmkritik. 1965 wurde er Geschäftsführer des Clubs Münchner Filmkritiker, drei Jahre später erschien - nach mehreren Kurzfilmen - sein Langfilmdebüt "Detektive". Thome gilt als unaufdringlicher Portraitist von Liebesbeziehungen und Beziehungsproblemen des Bildungsbürgertums.


Das 8. Festival des deutschen Films findet vom 14. bis 24. Juni 2012 auf der Parkinsel Ludwigshafen statt.

Der jährlich vergebene "Filmkunstpreis" ist mit 50 000 Euro dotiert und wird an die beste deutsche Filmproduktion – unabhängig ob für Kino, Fernsehen oder digitalen Vertrieb – vergeben. Der "Preis für Schauspielkunst", ebenfalls jährlich vergeben, ehrt herausragende darstellerische Leistungen.

Premiumsponsor ist BASF SE, die das Festival des deutschen Films als ein Projekt der Kulturvision 2015 der Metropolregion Rhein-Neckar GmbH 2005 mit initiiert hat. Mitgetragen wird das Festival von der Stadt Ludwigshafen und dem Land Rheinland-Pfalz. Hauptsponsor sind die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL), weitere Sponsoren die Sparkasse Vorderpfalz, die GAG Ludwigshafen am Rhein und das Klinikum Ludwigshafen.

 

Quelle: www.festival-des-deutschen-films.de

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