Manuela Stehr folgt als SPIO-Präsidentin auf Steffen Kuchenreuther

02.04.2012 | 10:25 Uhr

Manuela Stehr folgt als SPIO-Präsidentin auf Steffen Kuchenreuther

Manuela Stehr ist neue Präsidentin der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO). Die Berliner Filmproduzentin und -verleiherin (X-Filme und X-Verleih) übernimmt die Nachfolge von Steffen Kuchenreuther, der nach 15 Jahren aus dem Amt scheidet.

Vizepräsident ist Joachim A. Birr (Bundesverband Audiovisuelle Medien e.V.). In das Präsidium gewählt wurden Stephan Birkenholz (FDW Werbung im Kino e.V.), Oliver Fock (Cineropa e.V.), Anne Götze (AG Verleih), Arno Ortmair (Verband Deutscher Filmproduzenten), Dr. Thomas Negele (Hauptverband Deutscher Filmtheater e.V.), Christian Sommer (Verband Technischer Betriebe für Film und Fernsehen e.V.), Peter Sundarp (Verband der Filmverleiher e.V.), Alexander Thies (Allianz Deutscher Produzenten - Film & Fernsehen e.V.) und Michael von Wolkenstein (Verband Deutscher Filmproduzenten e.V.). Die turnusgemäße Wahl fand im Rahmen der Mitgliederversammlung am Freitag, 30. März 2012 in Berlin statt.

"Für das große Vertrauen der Mitgliedsverbände möchte ich herzlich danken. Die Filmwirtschaft steht im digitalen Medienzeitalter vor großen Herausforderungen. Der Schutz des geistigen Eigentums erfordert den Zusammenhalt aller in der Branche. Es muss auch in Zukunft möglich sein, von Kreativität leben zu können", so SPIO-Präsidentin Manuela Stehr.

"Für die tatkräftige Unterstützung aus Branche, Gesellschaft und Politik sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der SPIO-Mitarbeiterschaft möchte ich herzlich danken. Mit Weggefährten gemeinsam  Dinge zum Wohl der Branche zu bewegen, das hat mir viel Freude gemacht", so Steffen Kuchenreuther. In seiner Amtszeit begleitete die SPIO unter anderem fünf Novellierungen des Filmförderungsgesetzes, die Digitalisierung des Kinos, Gesetzgebungen zum Urheberrecht, Steuergesetzgebung sowie Veränderungen beim gesetzlichen Jugendschutz. Darüber hinaus wurde die Verbandsarbeit betriebswirtschaftlich neu aufgestellt und der Bau des Deutschen Filmhauses in Wiesbaden, dem heutigen Sitz der SPIO, ermöglicht.

Über die SPIO:
Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) vertritt die Interessen der deutschen Film-, Fernseh- und Videowirtschaft. Sie wurde 1950 in Wiesbaden gegründet und ist der Dachverband von derzeit 16 Berufsverbänden, die insgesamt über 1100 Mitgliedsfirmen repräsentieren. Die SPIO bezieht Stellung zu allen relevanten Gesetzgebungsverfahren, insbesondere im Bereich des Urheberrechts und des Jugendmedienschutzes. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK), eine Tochter der SPIO, vergibt die gesetzlichen Altersfreigaben für Filme und leistet damit einen wichtigen Beitrag zum Jugendschutz. Seit 2009 ist die SPIO im neu eröffneten Deutschen Filmhaus in Wiesbaden ansässig. Christiane von Wahlert und Helmut Poßmann leiten gemeinsam als Geschäftsführung den laufenden Betrieb.

Quelle: www.spio.de

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