SPIO freut sich über neues Präsidiumsmitglied und neuen Mitgliedsverband

04.12.2017 | 14:07 Uhr

SPIO freut sich über neues Präsidiumsmitglied und neuen Mitgliedsverband

Die Mitgliedsverbände der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) haben auf ihrer Mitgliederversammlung am 30. November Marco Mehlitz vom Verband der Deutschen Filmproduzenten e.V. (VDFP) als neues Mitglied ins Präsidium gewählt. Mehlitz, Vorstandsmitglied des VDFP und Geschäftsführer von Lago Film, produzierte zuletzt Fatih Akins "Tschick" und freut sich auf die neuen Aufgaben: "In der SPIO sind alle entscheidenden Verbände der deutschen Filmwirtschaft vereinigt. Hier können wir im geschützten Raum Ideen und Vorschläge diskutieren, Problemlösungen erarbeiten und richtungsweisende Impulse geben, die von der ganzen Branche getragen werden können. Als Vertreter des Verbandes der Filmproduzenten freue ich mich auf einen intensiven Austausch und auf die Aufgaben, die anstehen oder entstehen werden, um die Filmproduktion und -verwertung in Deutschland zukunftssicher und partnerschaftlich im Interesse aller zu gestalten." Sein Vorgänger Arno Ortmair hatte im Vorfeld der Sitzung angekündigt, sich aus dem Präsidium zurückzuziehen, um den neuen Vorstandsmitgliedern des VDFP ein Nachrücken zu ermöglichen. Ortmair war seit 2012 im Präsidium aktiv und bedankte sich für die gemeinsame Arbeit: "Es war mir immer eine große Freude und Ehre in dieser Runde die Produzenteninteressen, aber auch die Belange der gesamten Branche vertreten und mitgestalten zu dürfen." Alfred Holighaus, Präsident der SPIO, sagt: "Ich habe die Zusammenarbeit mit Arno Ortmair im SPIO-Präsidium sehr genossen, weil er immer ansprechbar war und meinungsstark. Marco Mehlitz, den ich als international erfahrenen und erfolgreichen Produzenten schätze, bringt diese Qualitäten ebenfalls mit. Als Mitglied des neuen Vorstands des VDFP gehört er darüber hinaus zu einer Gruppe politisch aktiver Filmemacher, deren Stimme in der Branche immer vernehmlicher wird."

Das Präsidium hat in der anschließenden Sitzung die Interessengemeinschaft der privatwirtschaftlichen Produzenten Audiovisueller Unterrichtsmedien e.V. (IPAU) als außerordentliches Mitglied in die SPIO aufgenommen. Die SPIO repräsentiert als Dachverband von nunmehr 20 Berufsverbänden über 1.100 Filmunternehmen. "Die IPAU ist ein junger Verband mit einer wichtigen inhaltlichen Ausrichtung. Schließlich ist die Nutzung audiovisueller Medien im Unterricht pädagogisch und gesellschaftlich essenziell. Dass auch hier das Urheberrecht als Garant für Vielfalt und Qualität gelten muss, macht uns zu natürlichen Partnern", so Holighaus. Konstantin Blome, Vorstandssprecher der IPAU erklärt weiter: "IPAU ist ein Verband von zumeist kleineren, privaten Unternehmen, die audiovisuelle Medien speziell für den Schulunterricht produzieren und vertreiben. Wir sehen die kreative Vielfalt unseres Marktes stark bedroht durch die fast grenzenlose Ausbreitung der öffentlich-rechtlichen TV-Programme z.B. über "kostenlose" Internet-Mediatheken. Insofern freuen wir uns darauf, in der SPIO gemeinsam mit medienschaffenden Unternehmen anderer Branchen für den Erhalt eines reichhaltigen Medienmarktes in Deutschland und Europa einzutreten und insbesondere die Rechte der Medien-Urheber zu stärken."

Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) vertritt die Interessen der deutschen Film- und Videowirtschaft in den Sparten Filmproduktion, Filmverleih, Filmtheater und Audiovisuelle Medien. Als Dachverband von 20 Berufsverbänden repräsentiert sie mehr als 1.100 Mitgliedsfirmen. Ziel der SPIO ist es, den deutschen Film in seiner Vielfalt, Qualität und internationalen Wahrnehmung zu stärken und seine Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschafts- und Kulturgut zu sichern.

Quelle: www.spio.de

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