Max Ophüls-Preis 2005

01.02.2005 | 15:57 Uhr

Max Ophüls-Preis 2005



Beim 26. Max Ophüls Festival in Saarbrücken wurde am 23.1.05 Lars Jessens satirisch angehauchte Coming-of-Age-Geschichte "Am Tag als Bobby Ewing starb" mit dem Hauptpreis ausgezeichnet. Der Film erzählt die Geschichte eines 17-jährigen, der in einer Kommune lebt und sich Mitte der achtziger Jahre, zur Zeit des Tschernobyl-Unglücks, in der Anti-AKW-Bewegung engagiert. Die Preise für die besten Nachwuchsdarsteller gingen an Lavinia Wilson für ihre Rolle in "Allein", der auch den Preis der Interfilm-Jury erhielt, und an Jakob Matschenz für seine Leistung in "Das Lächeln der Tiefseefische". Den Filmpreis des saarländischen Ministerpräsidenten erhielt das Drama "Hallesche Kometen". Der Kurzfilmpreis ging an "Rain is Falling", der Förderpreis Langfilm an die Vater-Sohn-Komödie "Netto" von Robert Thalheim. Den Filmmusikpreis der Saarland Medien GmbH vergab die Jury, der unter anderem der Komonist Biber Gullatz und der Schauspieler Axel Milberg angehörten, an Fabian Römer für seine Musik zu "Katze im Sack"; der Noir-Thriller erhielt außerdem den Drehbuchpreis der Medienpartner SR und ZDF. Die Schülerjury zeichnete den Film "Wahrheit oder Pflicht" aus. Der Publikumspreis ging an "Eine andere Liga" von Buket Alakus. Das Beziehungsdrama "Am seidenen Faden" wurde mit dem Preis der DEFA-Stiftung bedacht. Esther Gronenborns "Adil geht", eine Liebesgeschichte im Milieu osteuropäischer Flüchtlinge, erhielt eine "lobende Erwähnung".

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