Margarethe von Trotta im Wettbewerb des Tokyo International Film Festivals

26.09.2017 | 11:10 Uhr

Margarethe von Trotta im Wettbewerb des Tokyo International Film Festivals

"Forget about Nick" (Heimatfilm, Medienparks NRW, Zentropa Köln), der neueste Spielfilm der preisgekrönten Regisseurin Margarethe von Trotta, feiert seine internationale Premiere im Wettbewerb des Tokyo International Film Festivals (25. Oktober – 3. November 2017), welches zu den größten Filmfestivals Asiens zählt. Insgesamt sind acht deutsche Filme und Koproduktionen programmiert.In der TIFF Youth Sektion, die sich Kinder- und Jugendfilmen widmet, werden mit "Lenalove" von Florian Gaag (Rafkin Film Produktion, Rat Pack Filmproduktion, Goldkind Film, Milk Film, Aerodynamic Films) und "Amelie rennt" von Tobias Wiemann (DE/IT, Lieblingsfilm) zwei Beiträge aus Deutschland gezeigt.

Schon 2012 war Margarethe von Trotta mit "Hannah Arendt" in Tokio im Wettbewerb vertreten. Und wie "Hannah Arendt" spielt "Forget about Nick" erneut in Big Apple. Hier treffen in einem New Yorker Loft die Lebenswelten zweier unterschiedlicher Frauen aufeinander: Model versus Intellektuelle, Kühle versus Gemütlichkeit, Karrierefrau versus alleinerziehende Mutter. Das einzige, was die beiden gemeinsam haben, ist ein und derselbe Ex-Mann. Nicht genug, dass er beide Ehefrauen wegen eines blutjungen Models hat sitzen lassen. Jetzt bringt er sie auch noch in die Situation, sich das Loft teilen zu müssen. Was wie ein verbaler Kleinkrieg beginnt, führt die Frauen über einige Umwege zu der subtilen Erkenntnis, dass sie trotz aller Unterschiede gar nicht so unterschiedlich sind.

Margarethe Von Trotta ist eine der prägenden Figuren des Neuen Deutschen Films und eine der bedeutendsten feministischen Filmemacherinnen. Filme wie "Rosa Luxemburg", "Rosenstraße" oder "Vision - Aus dem Leben der Hildegard von Bingen", bei denen sie Regie führte, fanden weltweit ein Publikum und wurden von der Kritik gelobt.

Es ist der zweite deutsche Wettbewerbsbeitrag in Tokio in Folge. Im letzten Jahr war "Die Blumen von gestern"  von Chris Kraus (DE/AT, DOR FILM-WEST, Four Minutes Filmproduktion) vertreten und wurde sowohl mit dem Grand Prix als auch dem Publikumspreis des A-Festivals ausgezeichnet.

Alle deutschen Filme und Koproduktionen in Tokio 2017 sind hier zu finden

Quelle: www.german-films.de

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