Die Nominierten für den Deutschen Regiepreis 2011

03.06.2011 | 14:46 Uhr

Die Nominierten für den Deutschen Regiepreis 2011



In diesem Jahr verleiht der Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure e.V. zum ersten Mal den Deutschen Regiepreis "Metropolis": eine Auszeichnung von Regisseuren für die herausragende Inszenierungsleistung von Kino- und Fernsehproduktionen.


Der Bundesverband der Film- und Fernsehregisseure e.V. (BVR) ist mit über 700 Mitgliedern eine der mitgliederstärksten Berufsvereinigungen der Filmbranche. Seit 1975 vertritt er die künstlerischen, sozialen und urheberrechtlichen Interessen der Filmemacher in Deutschland.

Um herausragende Regieleistungen seiner Mitglieder zu würdigen und zu fördern und um ihre Position gegenüber Produktionsfirmen und Sendern durch Nominierung und Auszeichnung zu stärken, verleiht der BVR 2011 erstmalig den Deutschen Regiepreis "Metropolis".

Aus den von den Mitgliedern des BVR vorgeschlagenen Filmwerken hat die aus Regisseurinnen und Regisseuren sowie einer Regieassistentin bestehende Vorauswahljury folgende Nominierungen vorgenommen:

Beste Regie Kinofilm: Ralf Huettner für "Vincent will Meer"
Andreas Prochaska für "Die unabsichtliche Entführung der Frau Elfriede Ott"
Philipp Stölzl für "Goethe!"
Andres Veiel für "Wer wenn nicht wir"

Beste Regie Fernsehfilm: Max Färberböck für "Sau Nummer Vier"
Aelrun Goette für "Keine Angst"
Hermine Huntgeburth für "Neue Vahr Süd"
Christian Zübert für "Tatort – Nie wieder frei sein"

Beste Regie Serie: Doris Dörrie für "Klimawechsel", Folgen 1 & 2
Dominik Graf für "Im Angesicht des Verbrechens", Folgen 1-10
Friedemann Fromm für "Weissensee", Folgen 1-6
Jörg Mielich für "Soko Leipzig", Folgen: "Silliy – Tod im Konzert", "Hannahs Geständnis", "Das Geisterhaus", "Gefangen".

Beste Regie Nachwuchs: Feo Aladag für "Die Fremde"
Miraz Bezar für "Min Dit"
Brigitte Maria Bertele für "Der Brand"
Pia Strietmann für "Tage die bleiben"

Der Preis für das Lebenswerk, den der BVR gemeinsam als Ehrenpreis der VG Bild-/Kunst verleiht, geht in diesem Jahr an den Regisseur Peter Lilienthal: Er zählt seit 1958 zu den großen deutschen Filmemachern und wurde unter anderem mit zwei Fernsehfilmpreisen der Deutschen Akademie der darstellenden Künste, mehreren deutschen Filmpreisen und einem Goldenen Berlinale-Bären ausgezeichnet.

Die Verleihung des Deutschen Regiepreises "Metropolis" findet am 23. Juni 2011 im Rahmen einer großen Gala-Veranstaltung im Audi-Zentrum München statt.

Weitere Infos unter
www.regieverband.de